Listen to the article

0:00
0:00

Kernaussagen

🌐 Translate Article

Translating...

📖 Read Along

💬 AI Assistant

🤖
Hi! I'm here to help you understand this article. Ask me anything about the content!

FRANKFURT (dpa-AFX) – Angesichts der derzeitigen politischen Lage will die Lufthansa

erst wieder ab Ende Januar in den Iran fliegen. „Aufgrund der aktuellen Lageentwicklung hat Lufthansa am Montagnachmittag entschieden, ihre Flüge nach Teheran bis einschließlich Mittwoch, 28. Januar, auszusetzen“, erklärte ein Unternehmenssprecher.

Lufthansa sei diesbezüglich in enger Abstimmung mit den Sicherheitsbehörden und beobachte die Entwicklungen in der gesamten Region laufend. Und: „Die Sicherheit der Fluggäste und Crew hat für Lufthanse stets oberste Priorität.“

boerse.de-Aktien-Ausblick:
Wie es an den Börsen jetzt weitergeht!
Hier gratis anfordern …

Eigentlich sollten die Flüge an diesem Freitag wieder aufgenommen werden – nach einer Unterbrechung von rund sieben Monaten.

Die Massenproteste im Iran setzen die Führung zwei Wochen nach Beginn der landesweiten Demonstrationen weiter unter Druck. Die autoritäre Staatsmacht ihrerseits reagiert mit aller Härte. Zugleich mehren sich Hinweise auf diplomatische Initiativen. Seit Donnerstagabend ist der Zugang zum Internet gekappt. US-Präsident Donald Trump erwägt nach eigenen Angaben, die Demonstranten mit Satelliteninternet zu unterstützen.

Laut Aktivisten haben sich die Demonstrationen auf 186 Städte ausgeweitet. 483 Demonstranten seien getötet worden, berichtete das Menschenrechtsnetzwerk HRANA mit Sitz in den USA. Insgesamt seien bisher 544 Menschen ums Leben gekommen, darunter auch Kinder sowie 47 Sicherheitskräfte. Rund 10.700 Menschen seien festgenommen worden, hieß es weiter. Die Angaben der Organisation ließen sich unabhängig nicht überprüfen./jto/DP/men

Quelle: dpa-AFX

Den vollständigen Artikel hier lesen

Teilen.

Über boerse.de boerse.de ist Europas erstes Finanzportal und steht seit 1994 für unabhängige Informationen rund um die Themen Börse und Wirtschaft. Das Portal mit Sitz in Rosenheim fokussiert sich auf den langfristigen Vermögensaufbau und ist bekannt für seine Strategie der „Champions-Aktien“. Neben aktuellen Kursdaten bietet boerse.de umfangreiche Analysen, den BCDI-Index und eigene Fonds-Lösungen an.

16 Kommentare

  1. Die Tatsache, dass die Demonstrationen sich auf 186 Städte ausgeweitet haben, deutet auf eine weit verbreitete Unzufriedenheit hin. Wird die Lufthansa ihre Entscheidung revidieren, wenn sich die Lage nicht beruhigt?

  2. Die enge Abstimmung mit den Sicherheitsbehörden ist entscheidend, aber welche konkreten Informationen haben zu dieser Aussetzung geführt? Gab es eine direkte Bedrohung für Lufthansa-Flüge?

  3. Die Aussetzung der Flüge bis zum 28. Januar scheint eine vorsichtige Reaktion zu sein, angesichts der Berichte über 483 getötete Demonstranten und über 10.700 Festnahmen. Es ist verständlich, dass die Sicherheit von Passagieren und Crew Priorität hat, aber wie lange kann diese Situation noch aufrechterhalten werden?

  4. Ich finde es bemerkenswert, dass Lufthansa die Flüge nach einer Unterbrechung von rund sieben Monaten eigentlich wieder aufnehmen wollte. Die schnelle Reaktion auf die Eskalation der Proteste zeigt Verantwortungsbewusstsein.

  5. Die Entscheidung, die Flüge bis Ende Januar auszusetzen, wirkt kurzfristig. Wird Lufthansa eine längere Aussetzung in Betracht ziehen, falls die Lage sich nicht verbessert?

  6. 47 Sicherheitskräfte sollen ebenfalls ums Leben gekommen sein – das zeigt, dass die Reaktion der Staatsmacht keineswegs nur auf unbewaffnete Demonstranten beschränkt bleibt. Wie wirkt sich das auf die Risikobewertung der Lufthansa aus?

  7. Es ist besorgniserregend zu hören, dass auch Kinder unter den Todesopfern der Proteste sind. Die humanitäre Situation im Iran scheint sich dramatisch zu verschlechtern, was die Entscheidung der Lufthansa verständlich macht.

  8. Die Entscheidung der Lufthansa ist verständlich, aber ich hoffe, dass sie auch die Bedürfnisse der Menschen berücksichtigt, die dringend in den Iran reisen oder von dort auskommen müssen.

  9. Peter Hoffmann am

    Die Gesamtzahl von 544 Todesopfern, einschließlich der Sicherheitskräfte und Kinder, ist erschreckend hoch. Lufthansa handelt verantwortungsvoll, indem sie die Sicherheit ihrer Passagiere und Besatzung schützt.

  10. Es ist interessant, dass der Zugang zum Internet gekappt wurde. Das deutet darauf hin, dass die Regierung versucht, die Verbreitung von Informationen zu kontrollieren und die Proteste zu unterdrücken.

  11. Die Unterbrechung der Flüge ist natürlich ärgerlich für Reisende, aber angesichts der Gesamtsituation ist sie wohl unvermeidlich. Ich hoffe, dass Lufthansa transparent über die Gründe informiert.

  12. Die Ankündigung von Donald Trump, Demonstranten mit Satelliteninternet zu unterstützen, könnte die Situation weiter komplizieren. Wie bewertet Lufthansa diese mögliche Einmischung?

    • Das ist ein guter Punkt. Eine externe Internetversorgung könnte die Überwachung durch die iranische Regierung erschweren und die Proteste verstärken.

  13. Mia B. Schneider am

    Die Tatsache, dass die Lufthansa die Situation in der gesamten Region beobachtet, ist wichtig. Die Auswirkungen der Proteste könnten sich auf andere Länder ausweiten.

  14. Ich frage mich, ob die Lufthansa alternative Routen oder Umsteigeverbindungen anbieten wird, um den Reisenden entgegenzukommen, deren Flüge betroffen sind.

Einen Kommentar hinterlassen

Exit mobile version