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Der Irankrieg schaltet Märkte auf „Risk off“

08.04.2026 – 

Der März war geprägt durch enorme geopolitische Spannungen aufgrund des Konflikts zwischen USA/Israel und Iran. Die Eskalation im Konflikt resultierte durch breite Drohnen- und Raketenangriffe auf weitere Staaten im Nahen Osten und führte zur fast vollständigen Sperrung der Straße Hormus seitens des Iran. Die Energiepreise sind stark angestiegen und im Laufe des Monats wurden in einigen asiatischen Ländern Treibstoffe knapp. 

An den Aktienmärkten herrschte eine ausgeprägte Risikoaversion. Besonders hart traf es Sektoren mit hohem Energiebedarf sowie den Luftfahrtsektor. Demgegenüber konnten Energieproduzenten zulegen. Der Energiepreisanstieg erhöhte die Inflationssorgen und hat die Zinsen global deutlich nach oben getrieben. Die Märkte preisen nun ein Szenario ein, in dem die Zentralbanken trotz einer drohenden konjunkturellen Abkühlung gezwungen sein könnten, die Leitzinsen wieder anzuheben. 

An den Rentenmärkten für Staatspapiere in den USA und der Eurozone entwickelten sich die Renditen im Monatsvergleich einheitlich. Die Renditen der 10-jährigen US-Staatsanleihen stiegen zum Monatsultimo um 38 Basispunkte und schlossen bei 4,32%. 10-jährige deutsche Bundesanleihen verzeichneten einen Anstieg der Renditen um 36 Basispunkte von 2,64% auf 3,0%. Die Rendite 10-jähriger italienischer Staatsanleihen stieg mit 64 Basispunkten deutlich stärker. 

Bei den Unternehmensanleihen gab es auch ein einheitliches Bild. Die Rendite von auf Euro lautenden Investment-Grade-Anleihen ging von 3,10% auf 3,76% hoch und die Renditen von in US-Dollar denominierten Unternehmensanleihen mit Investmentgrade-Rating schlossen um 41 Basispunkte höher bei 5,14%. Im High-Yield-Segment stiegen die Renditen bei US-Dollar-Unternehmensanleihen um 69 Basispunkte auf 7,4% und bei in Euro notierten Papieren um 97 Basispunkte auf 6,4%. 

Der Goldpreis hat im März im Umfeld steigender Zinsen und Gewinnmitnahmen korrigiert. Er schloss das Monatsende um 11,5% niedriger bei US-Dollar 4.669 pro Unze. Der US-Dollar ist vor dem Hintergrund geopolitischer Unsicherheit um 2,2% auf 1,155 zum Euro gestiegen.

 

 

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