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Diese strukturelle Unterversorgung schlägt sich zunehmend direkt in Preisen, Margen und Cashflows nieder und dürfte laut Management über das laufende Jahr hinaus anhalten.
Zentral ist dabei die Preisentwicklung. Sowohl DRAM als auch NAND verzeichneten im Quartal deutliche Preissteigerungen, wobei NAND zuletzt sogar stärker zulegte. Auch für das dritte Quartal erwartet das Unternehmen, dass Preise der wichtigste Ergebnistreiber bleiben, während das Absatzvolumen nur moderat wächst. Die Dynamik ist damit klar angebotsgetrieben und weniger durch klassische Nachfrageausweitung in Stückzahlen geprägt.
Gleichzeitig verändert sich die Qualität des Geschäfts. Ein wachsender Anteil der Umsätze entfällt auf Produkte mit höherer technischer Komplexität und enger Kundenbindung. Besonders im Bereich High Bandwidth Memory verweist Micron darauf, dass ein Großteil der Preise bereits im Vorjahr vertraglich fixiert wurde. Dieses Modell sorgt für höhere Visibilität und stabilere Margen als im traditionellen Speicherzyklus.
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6 Kommentare
Great insights on Aktien-News. Thanks for sharing!
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Interesting update on MICRON – Ergebnisausblick 80 % über den Erwartungen. Looking forward to seeing how this develops.