Listen to the article

0:00
0:00

Kernaussagen

🌐 Translate Article

Translating...

📖 Read Along

💬 AI Assistant

🤖
Hi! I'm here to help you understand this article. Ask me anything about the content!

ST. PAUL (dpa-AFX) – Nach einem kräftigen Ergebnisplus im vergangenen Jahr will der US-Mischkonzern

seine Gewinnentwicklung 2026 noch weiter beschleunigen. Für die neue Zwölfmonatsperiode hat sich das Management um Konzernchef William Brown vorgenommen, den bereinigten Gewinn auf 8,50 bis 8,70 US-Dollar je Aktie (ca 7,30-7,48 Euro) zu steigern, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Dies wäre zwar im besten Fall ein Plus von knapp acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr, Analysten hatten aber in der Mitte der Spanne mehr erwartet. Vorbörslich ging es für die lange Zeit stark gelaufene Aktie um 4 Prozent abwärts.

2025 hatte der Hersteller unter anderem von Post-It-Zetteln, Klebebändern und Gehörschutz seinen Gewinn vor Sondereffekten noch um 10,4 Prozent auf 8,06 Dollar je Aktie gesteigert. Damit übertraf der Konzern wiederum leicht die Erwartungen von Analysten, und auch im Schlussquartal lief es besser als gedacht.

boerse.de-Aktien-Ausblick:
Wie es an den Börsen jetzt weitergeht!
Hier gratis anfordern …

Seinen Umsatz konnte 3M im vergangenen Jahr leicht um 1,5 Prozent auf 24,9 Milliarden Dollar verbessern – das Geschäft mit den problematischen Ewigkeitschemikalien (PFAS) herausgerechnet betrug das Plus knapp drei Prozent. 2026 soll sich das Wachstum noch beschleunigen, bereinigt ist ein Umsatzzuwachs von rund vier Prozent angepeilt.

An der Börse hatte die 3M-Aktie allein in den vergangenen zwölf Monaten rund ein Fünftel zugelegt. Die Investoren honorierten den Sanierungskurs von Chef Bill Brown, der seit Mai 2024 an der Spitze steht. Der Manager hatte nach seinem Antritt ein Sanierungspaket angestoßen, um den lange schwächelnden Konzern wieder auf Kurs zu bringen.

Unter anderem kürzte 3M unter Brown seine Kosten durch verschlankte Strukturen, auch die Lieferketten wurden überarbeitet und Produktion verlagert. Zudem wurden neue Produkte eingeführt, die weltweite Wachstumstrends bedienen. Zugleich suchte Brown in den vergangenen Monaten aktiv nach Verkaufsoptionen für den Mischkonzern, da sich 3M aus wachstumsschwachen Geschäften zurückziehen will./tav/err/jha/

Quelle: dpa-AFX

Den vollständigen Artikel hier lesen

Teilen.

Über boerse.de boerse.de ist Europas erstes Finanzportal und steht seit 1994 für unabhängige Informationen rund um die Themen Börse und Wirtschaft. Das Portal mit Sitz in Rosenheim fokussiert sich auf den langfristigen Vermögensaufbau und ist bekannt für seine Strategie der „Champions-Aktien“. Neben aktuellen Kursdaten bietet boerse.de umfangreiche Analysen, den BCDI-Index und eigene Fonds-Lösungen an.

17 Kommentare

  1. Die Analysten hatten offenbar mehr erwartet, als die angekündigten 8,50 bis 8,70 US-Dollar Gewinn pro Aktie. Welche konkreten Zahlen hatten sie im Blick und wo liegen die größten Abweichungen?

  2. Die angepeilten 8,50 bis 8,70 US-Dollar Gewinn pro Aktie für 2026 sind zwar ein Anstieg, aber die Reaktion des Aktienkurses mit einem Minus von 4 Prozent deutet darauf hin, dass die Erwartungen deutlich höher lagen. Woran genau liegen diese enttäuschten Erwartungen der Analysten?

  3. Anna F. Hoffmann am

    Die Tatsache, dass 3M aktiv nach Verkaufsoptionen sucht, zeigt, dass das Unternehmen bereit ist, sich von unrentablen Bereichen zu trennen. Welche Kriterien werden bei der Auswahl der Verkaufsziele angewendet?

  4. Ich bin gespannt, ob Bill Brown den Konzern tatsächlich nachhaltig auf Kurs bringen kann. Seine bisherigen Schritte scheinen vielversprechend, aber die Konkurrenz in den verschiedenen Geschäftsfeldern ist groß.

  5. Die Tatsache, dass die Aktie in den letzten zwölf Monaten um rund ein Fünftel zugelegt hat, spricht für den Erfolg des Sanierungskurses unter Bill Brown. Welche konkreten Maßnahmen haben seiner Meinung nach am meisten zur Verbesserung der Situation beigetragen?

  6. Die Kürzung der Kosten durch verschlankte Strukturen und die Überarbeitung der Lieferketten sind klassische Sanierungsmaßnahmen. Gibt es Bedenken hinsichtlich möglicher Auswirkungen auf die Qualität der Produkte oder die Arbeitsbedingungen?

  7. Die Umstrukturierung und Verlagerung der Produktion klingt nach einer großen Herausforderung. Wie stellt sich 3M gegen potenzielle Lieferengpässe oder Qualitätsprobleme während dieser Übergangsphase?

  8. Die Erwähnung von PFAS-Chemikalien ist besorgniserregend. Wie weit ist 3M mit der Bewältigung der rechtlichen und finanziellen Folgen im Zusammenhang mit diesen Substanzen?

  9. Ein Gewinnanstieg von 10,4 Prozent im Jahr 2025 ist beachtlich, aber die Tatsache, dass die Prognose für 2026 enttäuscht, wirft Fragen auf. Gibt es spezifische Risiken, die das Wachstum in den kommenden Monaten bremsen könnten?

  10. Die Betonung auf weltweite Wachstumstrends bei der Einführung neuer Produkte ist klug. Welche spezifischen Trends hat 3M identifiziert und wie passen die neuen Produkte dazu?

  11. Es ist positiv zu sehen, dass 3M neue Produkte einführt, die auf weltweite Wachstumstrends abzielen. Könnten diese Produkte die Abhängigkeit von etablierten Produkten wie Post-It-Zetteln verringern?

  12. Ein Umsatzwachstum von 1,5 Prozent im letzten Jahr, das auf knapp drei Prozent steigt, wenn man die PFAS-Geschäfte ausklammert, zeigt, dass 3M sich von den Problemen mit den Chemikalien zu lösen versucht. Ist das ein nachhaltiger Weg, oder besteht die Gefahr, dass andere Geschäftsbereiche das Wachstum kompensieren müssen?

  13. Peter Hoffmann am

    Ein Gewinn von 8,06 Dollar pro Aktie im Jahr 2025 ist ein guter Ausgangspunkt. Wie will 3M diesen Wert in den nächsten Jahren weiter steigern, insbesondere angesichts der gestiegenen Erwartungen?

  14. Ich frage mich, ob die Kürzung der Kosten langfristig nicht zu Lasten der Innovation gehen könnte. Wie stellt 3M sicher, dass die Forschung und Entwicklung nicht unter der Sparpolitik leidet?

  15. Der Verkauf von wachstumsschwachen Geschäften ist ein logischer Schritt, um den Konzern zu fokussieren. Welche Bereiche sind denn konkret für einen Verkauf vorgesehen und wie hoch ist das erwartete Volumen?

  16. Es ist interessant, dass der Umsatzanstieg ohne die PFAS-Geschäfte höher ausfällt. Deutet das darauf hin, dass diese Geschäfte eine erhebliche Belastung für das Gesamtergebnis darstellen?

Einen Kommentar hinterlassen

Exit mobile version