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VW ID Polo, Renault 5, Leapmotor T03 und der knuffige Hyundai Inster bietet E-Mobilität um 20.000 Euro. Doch die Preise bleiben für viele Interessenten viel zu hoch.

VW ID Polo, Renault 5, Leapmotor T03 und der knuffige Hyundai Inster – keine Frage, die Preise der aktuellen Elektrokleinwagen gehen nach unten. Doch während Autohersteller stolz auf die vermeintlich günstigen E-Mobile sind, bleiben die Preise für viele Interessenten viel zu hoch.

Das zeigt vor allem ein Blick in die jüngere Vergangenheit. Der Fiat 500 ist seit seiner Premiere im Jahre 2007 einer der erfolgreichsten Kleinwagen in Europa. Rundlich, charmant, kompakt und einfach schick anzuschauen. Zugegeben war der 51 kW / 69 PS starke Vierzylinder keine Idealbesetzung für längere Touren am Wochenende, aber man konnte – wenn man nur wollte. Kurze Tankstopps inklusive und drei sehenswerte Ausstattungspakete mit zwölf Lackierungen, 15 Innenfarben, neun Felgendesigns und 19 Aufkleber für die besondere Individualisierung gab es auch noch dazu. 

Fiat 500: Vor wenigen Jahren noch ab 12.000 Euro

Die Preise für die Fiatt-500-Modelle: alle unter 15.000 Euro: eim Händler stand der Italo-Traumwägelchen noch vor zehn Jahren oftmals unter 12.000 Euro – neu. Der aktuelle Fiat 500 E in der Ausstattungsvariante Pop kostet mit seinem 95-PS-Elektromotor und der winzigen 24-kWh-Version mindestens 25.000 Euro; mit der stärkeren Variante 113-PS-Variante mit immerhin einem 42-kWh-Akku sind es bereits 30.000 Euro. 

Der Hyundai i10 ging weniger stylish keinen anderen Weg. Ein durchweg solider Kleinwagen mit viel Platz auf kleinem Raum kostete lange Jahre kaum mehr als 11.000 Euro – Händlerpreise oftmals unter der 10.000-Euro-Marke. Heute ist der Hyundai i10 – schicker denn je – noch immer im Programm. Zu Preisen ab bereits üppigen 17.000 Euro – mehr Technik, mehr Sicherheit und mehr Ausstattung kosten eben. Doch der Unterschied zum zugegeben trendigeren Hyundai Inster ist stattlich, denn dieser startet bei über 24.000 Euro.

Hyundai: i10 einst für 11.000 Euro, E-Autos heute ab 24.000 Euro

Ganz ähnlich sieht es beim bekannten Opel Corsa aus, denn hier steht die Benzinerversion ab stattlichen 23.000 Euro der mindestens 30.000 Euro teuren Basisvariante des elektrischen Corsa E mit 100 kW / 136 PS gegenüber. Auch Volkswagen lässt seinen benzinbetriebenen Polo mit schmalen 59 kW / 80 PS bei stattlichen 20.135 Euro beginnen. Der elektrische ID Polo kostet gerade erst vorgestellt bereits in der schmalen Basisversion mindestens 25.000 Euro. Aktuell wird insbesondere die sogenannte Launch Edition beworben – doch üppige 155 kW / 211 PS und eine standesgemäße Ausstattung haben neben einer zeitgemäßen Reichweite von 450 Kilometern ihren Preis: 36.000 Euro – für einen sportlichen Polo mit Stecker. Der coole Renault 5 macht es kaum besser – Startpreis: 28.000 Euro. 

Elektroauto-Prämie dämpft Sprung etwas ab

Fraglos macht die Elektroprämie viele Steckermodelle für wechselfreudige Interessenten spürbar interessanter und drückt aus Kundensicht effektiv die Preise. Aber eben nur vorübergehend und auf Kosten der Steuerzahler. Die Prämie ändert zudem nichts an der Tatsache, dass ein Kleinwagen für viele potenzielle Kunden keine 20.000 oder 25.000 Euro kosten darf. Daher fahren viel Nutzer ihre Gebrauchtwagen einfach weiter und so erklärt sich auch ein durchschnittlicher Alter der Fahrzeuge auf deutschen Straßen von mehr als zehn Jahren. Wirklich günstige Neuwagen gibt es fast keine mehr. Schon gar nicht mit Stecker. 

Immerhin sind Modelle wie ein Citroen e-C3, ein Dacia Spring oder ein Leapmotor T03 mit entsprechenden Prämien für deutlich unter 20.000 Euro zu bekommen. Doch viele dieser Elektromodelle sind mit winzigen Akkus bestückt, die die Reichweite nicht allein im kalten Winter unter die 200-Kilometer-Marke drücken. Das ist vielen Autofahrern für einen Neuwagen zu diesem Preis einfach zu viel, denn bisweilen geht es eben auch einmal mit dem vermeintlichen Cityauto am Wochenende auf größere Fahrt. Eine reale Reichweite von unter 300 Kilometern ist im Jahre 2026 alles andere zeitgemäß. Dass viele Elektromodelle dann noch bei 120 bis 140 km/h abriegeln, machen das Ganze nicht attraktiver. 

Stefan Grundhoff

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6 Kommentare

  1. Anna Schmidt am

    Interesting update on Mit Elektroautos ist die Zeit billiger Kleinwagen vorbei. Looking forward to seeing how this develops.

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