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Doch die erhoffte Wende bleibt schwierig. Besonders China, schwache Sportswear-Verkäufe und ein vorsichtiger Ausblick überlagern einen Quartalsabschluss, der auf den ersten Blick besser ausfiel als erwartet.

Seit seinem Amtsantritt 2024 versucht Vorstandschef Elliott Hill, Nike wieder stärker auf Sport, Innovation und die Zusammenarbeit mit den Handelspartnern auszurichten. Das Unternehmen hatte zuvor stark auf den Direktvertrieb gesetzt und dabei wichtige Großhandelskanäle vernachlässigt. Nun soll die Marke näher an Athleten, Vereine und lokale Sportgemeinschaften rücken. Doch die Zahlen zeigen, wie lang dieser Weg ist. „Die Ergebnisse sind insgesamt noch nicht da wo wir sie sehen wollen“, sagte Hill im Analystencall. Nike schöpfe sein Potenzial nicht aus.

Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2026 sank der Umsatz um 1 % auf berichteter Basis und um 4 % währungsbereinigt. Das war etwas besser als am Markt erwartet, reichte aber nicht aus, um Investoren zu überzeugen. Auf bereinigter Basis erzielte Nike einen Gewinn je Aktie von 20 US-Cent und lag damit über den Analystenschätzungen von 13 US-Cent. Der ausgewiesene Gewinn je Aktie betrug 72 US-Cent, allerdings profitierte Nike dabei erheblich von einem einmaligen Zolleffekt.

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