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Gebildete, eher links gerichtete Wähler würden zu den Verlierern der Transformation durch KI gehören, sagt Karp. Profitieren würden dagegen männliche Arbeiter.

Der CEO des Datenanalyse-Unternehmens prognostiziert damit, dass der Einsatz von Künstlicher Intelligenz die gesellschaftlichen Machtverhältnisse verschieben werde. Seiner Ansicht nach werde die Technologie die wirtschaftliche und politische Macht von „hochgebildeten, oft weiblichen Wählern, die meist die Demokraten wählen“, verringern.

Diese würden künftig „schlechtere, weniger interessante Jobs“ haben. Zugleich werde sie die Macht von „Menschen in Ausbildungsberufen, überwiegend männliche Wähler der Arbeiterklasse“ erhöhen, sagte er in einem Interview mit dem US-Sender CNBC.

„Diese Umbrüche werden jeden Aspekt unserer Gesellschaft beeinflussen“

Karp bezeichnete die von Palantir entwickelten Technologien als „gesellschaftlich gefährlich“, rechtfertigte ihren Einsatz jedoch mit der Notwendigkeit, die „amerikanische Lebensweise“ zu schützen. „Wenn wir es nicht tun, werden es unsere Gegner tun“, rechtfertigte Karp die Entwicklung. Andernfalls werde man der Rechtsstaatlichkeit anderer unterworfen sein. „Diese Umbrüche werden jeden Aspekt unserer Gesellschaft beeinflussen.“

Palantir hat bereits zahlreiche Regierungsaufträge, insbesondere vom Pentagon, erhalten. Kommentatoren interpretieren Karps Aussagen auch als berechnenden Appell an die regierenden US-Republikaner, um weiterhin mehr Förderung und wenig Regulierung für seine Technologie zu erreichen.

„Karps Botschaft ist unmissverständlich: Meine Technologie wird einem eurer größten Feinde – liberalen Frauen mit Hochschulabschluss – politisches Kapital entziehen und einer eurer bevorzugten Bevölkerungsgruppen – Männern aus der Arbeiterklasse – mehr politische Macht verschaffen“, analysiert etwa der Autor Malcolm Ferguson. 

Das Original zu diesem Beitrag „„Wird hochgebildeten, oft weiblichen Wählern schaden“: Palantir-Chef Alex Karp prognostiziert politische Umwälzungen durch KI-Revolution“ stammt von Tagesspiegel.

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6 Kommentare

  1. Interesting update on Palantir-CEO Karp mit düsterer Prognose

    KI "wird hochgebildeten, oft weiblichen Wählern schaden"

    Finanzen100
    14. März. Looking forward to seeing how this develops.

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