Am Handelstag des 30. Januar 2026 schloss Platin bei 2.169,15 nach einem Tagesverlust von 17,64 Prozent. Silber schloss bei 86,34, nach einem Tagesverlust von 24,16 Prozent. Beide Metalle bewegten sich am selben Handelstag in dieser Größenordnung nach unten.

Auf Wochensicht verzeichnete Platin ein Minus von 21,87 Prozent. Der Wert, den nur die extremsten ein Prozent aller Wochenbewegungen von Platin seit 2005 überschreiten, liegt bei 12,13 Prozent. Silber verzeichnete auf Wochensicht ein Minus von 16,17 Prozent, während die vergleichbare Ein-Prozent-Schwelle für Silber bei 14,32 Prozent liegt.

Für Platin gilt seit dem 3. Januar 2005: Die typische Tagesveränderung liegt bei 0,83 Prozent. Erst ab einer Bewegung von 5,46 Prozent zählt ein Handelstag zu den extremsten ein Prozent aller Handelstage dieses Instruments. Der aktuelle Tagesverlust von 17,64 Prozent liegt mehr als dreimal so hoch wie diese Schwelle.

Für Silber gilt im selben Zeitraum eine typische Tagesveränderung von 0,77 Prozent. Die Schwelle zu den extremsten ein Prozent aller Handelstage liegt bei 6,56 Prozent. Der aktuelle Tagesverlust von 24,16 Prozent liegt damit ebenfalls deutlich über dieser Schwelle, um mehr als das Dreieinhalbfache.

Beide Instrumente überschritten am selben Handelstag ihre jeweilige Ein-Prozent-Schwelle für außergewöhnliche Tagesbewegungen deutlich, Platin ebenso wie Silber. Diese Gleichzeitigkeit betrifft zwei Edelmetalle, die in Industrie, Schmuckherstellung und als Anlageform gehandelt werden. Wie sich die Bewegungen auf die weitere Kursentwicklung auswirken, lässt sich aus den vorliegenden Daten nicht ableiten.

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