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NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) – Die Ölpreise sind am Donnerstag angesichts der zugespitzten Lage im Nahen Osten deutlich gestiegen. Im Golfstaat Katar sind für den Weltmarkt bedeutende Flüssiggasanlagen bei einem iranischen Raketenangriff schwer beschädigt worden. Der Preis für Rohöl der Nordseesorte Brent legte daraufhin zeitweise auf fast 120 US-Dollar je Barrel (159 Liter) zu. Er lag nur knapp unter dem höchsten Stand, der seit Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran erreicht worden war.

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Quelle: – © nielubieklonu / iStock / Getty Images Plus / Getty Images:

Am Nachmittag wurde Rohöl der Sorte Brent wieder tiefer bei 110,80 Dollar (Dollarkurs) gehandelt. Das sind aber immer noch rund drei Prozent mehr als am Vortag. Der Preis für Rohöl aus den USA der US-Sorte WTI stieg ebenfalls um etwa drei Prozent auf 99,12 Dollar. Allerdings ist die Differenz zwischen Brent und WTI im Tagesverlauf so groß wie seit Anfang 2015 nicht mehr gewesen.

Zuletzt hat US-Präsident Donald Trump dem Iran mit einer Bombardierung des wichtigen Gasfelds „South Pars“ gedroht. Eine solche Attacke des US-Militärs werde es geben, falls Iran weiter Katars Gasindustrie angreife, schrieb er auf der Plattform Truth Social. Für diesen Fall drohte er mit einem Angriff „mit einer Stärke und Schlagkraft, wie Iran es noch nie zuvor gesehen hat“.

Zuvor hatte Israel das Gasfeld „South Pars“, das vom Iran und von Katar ausgebeutet wird, angegriffen – laut Trump ohne sein Wissen und seine Genehmigung. US-Medienberichte legen aber nahe, dass der US-Präsident sehr wohl eingeweiht war. Trump habe den Angriff demnach ausdrücklich gebilligt, um den Druck auf den Iran zu erhöhen, die für den Ölmarkt bedeutende Straße von Hormus freizugeben.

Die schwächere Preisentwicklung bei WTI in den vergangenen Tagen im Vergleich zu anderen Ölsorten ist darauf zurückzuführen, dass an den Märkten darüber spekulieren wird, ob die USA in die Öl-Terminmärkte eingreifen oder andere Maßnahmen ergreifen könnten. Die Trump-Regierung könnte eine Abgabe auf Rohölexporte oder sogar ein Exportverbot in Betracht zu ziehen, um die durch den Krieg im Nahen Osten verursachten steigenden Preise zu bekämpfen, hieß es in einer Analyse von RBC Capital Markets./jkr/jha/

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