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MOSKAU (dpa-AFX) –

Putin will Gebietshauptstadt Saporischschja einnehmen lassen



Die russische Armee rückt in der Ukraine nach Angaben der Militärführung in Moskau in den Gebieten Saporischschja und Donezk „sehr dynamisch“ vor. Die russischen Truppen stünden bereits 15 Kilometer im Süden vor der Grenze der Gebietshauptstadt Saporischschja, teilten Militärs bei einer Sitzung mit Kremlchef Wladimir Putin mit. Putin sagte, dass die ukrainischen Streitkräfte sich zwar sehr lange auf eine Verteidigung vorbereitet hätten, aber die russische Armee erledige die Aufgabe der Einnahme Saporischschjas. Die Einheiten „Dnepr“ und „Wostok“ (Osten) sollten die Stadt gemeinsam einnehmen, sagte er.

Verteidigungsminister Andrej Beloussow sagte, alles laufe „sehr dynamisch“ und nach Plan. „Tatsächlich haben wir im Dezember das maximale Tempo des Jahres erreicht“, sagte er. Es werde derzeit mehr erreicht als vorgesehen.

Generalstabschef Waleri Gerassimow informierte Putin, dass im Gebiet Donezk nun Slowjansk als nächstes Ziel in Angriff genommen werde. Insgesamt liefen die Operationen zur vollständigen Einnahme der Gebiete Luhansk, Donezk, Saporischschja und Cherson gemäß den Planungen. Die russischen Truppen stießen tief in die Verteidigungsstellungen der ukrainischen Streitkräfte vor, sagte er.

Putin: Ukrainische Truppen ziehen sich zurück

„Die Truppen der Gruppierungen rücken sicher vor und durchbrechen die Verteidigungslinien des Gegners. Die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte ziehen sich überall, entlang der gesamten Frontlinie, zurück“, behauptete Putin. Von unabhängiger Seite sind die russischen Angaben nicht überprüfbar. Die ukrainischen Streitkräfte hatten zuletzt von Putin behauptete Eroberungen immer wieder als Lüge und Wunschdenken zurückgewiesen.

Russland führt seit bald vier Jahren seinen zerstörerischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Obwohl die Besatzer die vier annektierten Gebiete größtenteils erobert haben, fehlen ihnen überall Teile für die komplette Kontrolle. Eingenommen haben die Russen auch Teile der Gebiete Sumy, Charkiw und Dnipropetrowsk, auf die Putin bisher nicht offiziell Anspruch erhebt./mau/DP/he



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13 Kommentare

  1. Jonas Schäfer am

    Der Artikel erwähnt, dass Russland seit fast vier Jahren diesen Krieg führt. Die Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung und die Infrastruktur der Ukraine sind verheerend.

  2. Die Tatsache, dass Putin auch Teile der Gebiete Sumy, Charkiw und Dnipropetrowsk kontrolliert, auf die er bisher keinen offiziellen Anspruch erhebt, deutet auf eine mögliche Erweiterung der russischen Kriegsziele hin.

  3. Die Erwähnung von Slowjansk als nächstes Ziel im Donezker Gebiet ist besorgniserregend, da die Stadt in der Vergangenheit bereits stark umkämpft war und viele Zivilisten beherbergt.

  4. Es ist wichtig zu beachten, dass Russland trotz der angeblichen Eroberung der annektierten Gebiete noch nicht die vollständige Kontrolle über diese erlangt hat. Das zeigt die Widerstandsfähigkeit der ukrainischen Verteidigung.

  5. Die Aussage, dass Russland im Dezember das „maximale Tempo des Jahres“ erreicht habe, könnte auf einen zunehmenden Druck zur Erzielung schneller Erfolge hindeuten, um innenpolitische Unterstützung zu gewinnen.

  6. Jonas W. Schäfer am

    Putin erwähnt die Einheiten ‚Dnepr‘ und ‚Wostok‘ für die Einnahme Saporischschjas – deutet das auf eine verstärkte Konzentration dieser Kräfte in der Region hin, oder sind das Standardeinsätze?

    • Laura Schneider am

      Wahrscheinlich eine Kombination aus beidem, aber die Benennung spezifischer Einheiten könnte auch eine Demonstration von Stärke sein.

  7. Lukas R. Schneider am

    Es ist beunruhigend, dass Russland von einer „sicheren“ Vorrückbewegung spricht, während die Angaben von unabhängiger Seite nicht verifizierbar sind. Die fehlende Transparenz ist ein großes Problem.

  8. Die Formulierung „erledige die Aufgabe der Einnahme Saporischschjas“ klingt sehr selbstsicher von Putin, angesichts der anhaltenden Kämpfe und des ukrainischen Widerstands. Das wirkt als Propagandabotschaft.

  9. Wie realistisch ist der Plan, alle Gebiete Luhansk, Donezk, Saporischschja und Cherson vollständig zu kontrollieren, wenn selbst nach fast vier Jahren Krieg noch Teile davon umkämpft sind?

  10. Die Aussage, die russischen Truppen stünden nur 15 Kilometer vor Saporischschja, erscheint angesichts der bisherigen langsamen Fortschritte etwas überraschend; woher kommt dieser plötzliche Schub?

    • Es könnte auch eine gezielte Falschinformation sein, um die Moral der ukrainischen Truppen zu untergraben und Panik zu verbreiten.

  11. Die Behauptung Putins, die ukrainischen Streitkräfte zögen sich „entlang der gesamten Frontlinie“ zurück, steht im direkten Widerspruch zu ukrainischen Berichten. Man muss sich fragen, welche Realität hier dargestellt wird.

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