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WASHINGTON/TEHERAN (dpa-AFX) – Heftige Angriffe Israels im Libanon, neuer Beschuss aus dem Iran auf Länder in der Region und ein erneuter Stopp für die Schifffahrt in der Straße von Hormus könnten die Waffenruhe im Iran-Krieg gefährden. Der Iran erwägt nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars vor wegen der israelischen Angriffe auf die Hisbollah im Libanon, aus der vereinbarten zweiwöchigen Feuerpause mit den USA auszusteigen.

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Quelle: – ©unsplash.com:

Aus Protest gegen die Angriffe auf die verbündete Miliz stoppte der Iran den Angaben von Fars zufolge auch den Schiffsverkehr durch die für den Öl- und Gashandel wichtige Meerenge wieder. Diese Blockade widerspricht der Vereinbarung mit den USA.

Israel: Größter koordinierter Angriff gegen Hisbollah

Die israelische Armee griff den Libanon massiv an und sprach selbst vom „größten koordinierten Angriff“ gegen militärische Infrastruktur der Hisbollah seit dem Wiederaufflammen des Konflikts mit der Miliz Anfang März. Dabei seien mindestens 112 Menschen getötet und mehr als 800 verletzt worden, sagte ein Sprecher des libanesischen Gesundheitsministeriums.

Aus Sicht der iranischen Führung verstößt Israel mit den Angriffen gegen die Vereinbarung. Pakistans Premier, Shehbaz Sharif, schrieb auf X, die Feuerpause gelte ausdrücklich auch für den Libanon.

Israels Premier Benjamin Netanjahu widersprach und betonte, der Waffenstillstand beziehe sich nur auf den Konflikt zwischen den USA und dem Iran – nicht aber auf den Einsatz gegen die Hisbollah. Israel wirft dem Iran vor, nach Inkrafttreten der Feuerpause seine Angriffe auf das Land fortgesetzt zu haben.

Erleichterung nach Ankündigung der Waffenruhe

Die internationale Gemeinschaft hatte mit großer Erleichterung auf die Waffenruhe-Vereinbarung reagiert. Zugleich wurden die Kriegsparteien beschworen, den diplomatischen Erfolg abzusichern. „Ziel muss nun sein, in den nächsten Tagen ein dauerhaftes Ende des Krieges auszuhandeln“, sagte Bundeskanzler Friedrich Merz.

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