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(Kurs aktualisiert)

GÖPPINGEN (dpa-AFX) – Der Fernwartungssoftwarespezialist Teamviewer hat auch im zweiten Quartal Umsatz eingebüßt. Mit 182,7 Millionen Euro ging der Erlös im Jahresvergleich um 4,1 Prozent zurück, wie das im SDax notierte Unternehmen am Dienstag mitteilte. Währungsbereinigt seien es nur 1,4 Prozent Rückgang gewesen, hieß es von den Göppingern. Mit dem Umsatz verfehlte Teamviewer die Erwartung der von Bloomberg befragten Experten. Das Unternehmen sprach von vorübergehenden Wachstumsdämpfern. Es gehe aber alles in die richtige Richtung, sagte Chef Oliver Steil in einer Telefonkonferenz mit Journalisten. Die Prognose bestätigte er daher.

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Die Teamviewer erholte sich schnell von deutlichen Anfangsverlusten und legte am Nachmittag um fünf Prozent zu. Seit Jahresanfang hat sich beim Kurs kaum etwas getan.

Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen ging um 6 Prozent auf 78,9 Millionen Euro zurück, was Analysten in etwa auch geschätzt hatten. Unter dem Strich stieg der Gewinn um ein Drittel auf 30,1 Millionen Euro. Hier hatten Währungsaufwendungen ein Jahr zuvor deutlich negativer zu Buche geschlagen.

Teamviewer-Chef Steil will dieses Jahr währungsbereinigt beim Umsatz mindestens auf Vorjahresniveau oder bis zu 3 Prozent darüber landen. Nach sechs Monaten steht hier ein Minus von fast einem Prozent zu Buche. Steil setzt auf eine Trendwende im Geschäft mit größeren Unternehmenskunden (Enterprise-Sparte) beim Zukauf 1E, dem zuvor viele Kunden abhanden gekommen waren. Zudem soll das Produktbündel Teamviewer One bei den lukrativeren Kunden Schub geben. Auch bei den kleinen und mittleren Kunden sieht das Management eine Stabilisierung bei der Kundenabwanderung.

„Auf Guidance-Seite sind wir genauso im Plan, wie wir es brauchen“, sagte Steil zum Jahresausblick. Die Nutzung der Kunden von Künstlicher Intelligenz (KI) entwickle sich sehr gut. Der Konzern fange nun auch an, das zunehmend zu Geld zu machen.

Strategisch sieht Steil in der Partnerschaft mit dem US-Softwareservice-Anbieter Servicenow einen großen Wurf, der sich über die Zeit auszahlen werde. „Darauf haben wir lange hingearbeitet“, sagte der Manager. Teamviewer-Produkte stünden nun auf der Preisliste von Servicenow und würden aktiv an deren Kunden verkauft. Servicenow bietet vor allem die Verbesserung von Geschäftsprozessen in Unternehmen an, unter anderem für den IT-Bereich, den Kundenservice und das Personalwesen./men/mne/nas

Quelle: dpa-AFX

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6 Kommentare

  1. Laura Hoffmann am

    Interesting update on ROUNDUP 2: Teamviewer weiter mit Umsatzrückgang – Aktie deutlich höher. Looking forward to seeing how this develops.

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