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steht nach nur drei Monaten vor einer zweiten großen Entlassungswelle. Der weltgrößte Onlinehändler will weltweit rund 16.000 Arbeitsplätze abbauen, um wegen der zunehmenden Konkurrenz im Bereich Künstlicher Intelligenz seine Bürokratie zu verschlanken. Die Aktie stand zur Wochenmitte kurz nach der Eröffnung der US-Börsen mit einem halben Prozent im Plus.

Das Unternehmen werde seinen Mitarbeitern in den USA 90 Tage Zeit geben, um intern nach einer neuen Stelle zu suchen, sagte Amazon-Vizepräsidentin Beth Galetti am Mittwoch in einem Blogbeitrag. Beschäftigten, die keinen neuen Job innerhalb des Konzerns finden können, werde das Unternehmen Abfindungen und andere Unterstützung für den Übergang anbieten.

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Außerhalb der USA will sich das Unternehmen eigenen Angaben zufolge an die lokalen Verfahren halten. Die Benachrichtigung der betroffenen Mitarbeiter könne zu unterschiedlichen Zeitpunkten erfolgen, hieß es. Einige Stellen würden gestrichen, andere neu geschaffen und wieder andere würden sich verändern. Amazon werde weiterhin in strategischen Bereichen und Funktionen, die für das Unternehmen in der Zukunft entscheidend seien, einstellen und investieren.

Amazon automatisiert mehr Abläufe

„Wir haben daran gearbeitet, unsere Organisation zu stärken, indem wir Hierarchiestufen reduziert, die Eigenverantwortung erhöht und Bürokratie abgebaut haben“, schrieb Galetti. Die Stellenstreichungen kommen nur wenige Monate nach einer ersten Ankündigung des Unternehmens, 14.000 Stellen abbauen zu wollen.

Amazons Vorstandschef Andy Jassy hatte wiederholt gesagt, Managementebenen abbauen und die Bürokratie verringern zu wollen. Denn dies bereite nach einer Einstellungswelle während der Pandemie den Führungskräften zunehmend Sorgen.

Im vergangenen Jahr warnte der Amazon-Chef die Mitarbeiter bereits, dass Künstliche Intelligenz zu einem Rückgang der Belegschaft führen werde, da das Unternehmen immer mehr Abläufe automatisiere. Stand Ende September 2025 beschäftigte Amazon weltweit rund 1,58 Millionen Menschen./mne/tav/he

Quelle: dpa-AFX

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