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Laut ADV sind vor allem Flüge zu europäischen Zielen gefragt, bei denen es einen Zuwachs von 5,2 Prozent geben werde. Darauf deuteten jüngste Ankündigungen von Reiseveranstaltern und Anbietern hin. Auf der Langstrecke erwartet man 3,1 Prozent Zuwachs, während auf den schwachen innerdeutschen Strecken nur 2,9 Prozent mehr Gäste an Bord gehen sollten.
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Flugsicherung: Flüge pünktlicher
Für das gerade beendete Jahr 2025 berichtet die Deutsche Flugsicherung (DFS) von einem Anstieg der zivilen Flugbewegungen um 3,5 Prozent auf 3,071 Millionen. Der stärkste Einzeltag war demnach der 18. Juli 2025 mit 10.220 kontrollierten Flugbewegungen im deutschen Luftraum.
Die Zahl der Verspätungen sei stark gesenkt worden. Pro Flug sei die Flugsicherung nur noch für 30 Sekunden Verspätung verantwortlich, nach 50 Sekunden im Jahr zuvor. Zunehmende Gefährdungen gingen von Drohnen aus, die 2025 in der Rekordzahl von 225 Fällen den Flugbetrieb meist in der Nähe von Flughäfen gefährdet haben.
ADV will weitere Entlastungen
Auch mit dem für 2026 erwarteten Zuwachs bleibt die deutsche Passagierzahl unter dem Niveau vor der Corona-Krise. Die Erholungsquote beziffert der Verband auf 91 Prozent.
ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel fordert zusätzlich zur geplanten Absenkung der Ticketsteuer ab dem Sommer weitere Unterstützung der Politik: „Der Luftverkehrsstandort Deutschland wächst, bleibt aber strukturell im Nachteil. Es bedarf weiterer Entlastungen bei Steuern und Gebühren, damit Airlines an den deutschen Flughäfen wieder neue Strecken aufnehmen.“/ceb/DP/zb
Quelle: dpa-AFX
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14 Kommentare
3,1 Prozent Zuwachs auf der Langstrecke klingt moderat. Könnte das ein Indikator dafür sein, dass Urlauber eher europäische Ziele bevorzugen, um Kosten und Reisezeit zu sparen?
Ich finde es gut, dass der ADV zusätzliche Entlastungen bei Steuern und Gebühren fordert. Der Luftverkehr ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, der unterstützt werden muss.
Der 18. Juli 2025 mit 10.220 Flugbewegungen – das ist ja fast ein Flug pro Sekunde! Wie schafft die Flugsicherung das überhaupt?
225 Fälle von Drohnengefährdungen im Jahr 2025 sind eine alarmierende Zahl. Reichen die aktuellen Sicherheitsmaßnahmen wirklich aus, um den Flugbetrieb zuverlässig zu schützen?
Ein Passagierwachstum von 4,2 Prozent ist positiv, aber die globale Erwartung liegt bei 4,4 Prozent. Verliert Deutschland im internationalen Vergleich an Bedeutung?
Das ist eine gute Frage. Die Konkurrenz durch andere europäische Drehkreuze ist enorm.
Die Absenkung der Ticketsteuer ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber wenn Herr Beisel weitere Entlastungen fordert, welche konkreten Maßnahmen hat er im Blick?
Es ist beruhigend zu hören, dass die Flugsicherung an der Effizienz arbeitet, aber 225 Drohnenvorfälle sind immer noch viel zu viele. Da braucht es dringend eine strengere Regulierung.
Da stimme ich vollkommen zu. Die Strafen für den illegalen Drohnenbetrieb sollten deutlich erhöht werden.
Die Deutsche Flugsicherung hat die Verspätungen pro Flug um 20 Sekunden reduziert – das klingt nach einem beachtlichen Fortschritt! Hoffentlich setzt sich dieser Trend fort.
Mich wundert, dass der Zuwachs bei Inlandsflügen mit nur 2,9 Prozent so gering ausfällt. Gibt es spezifische Gründe dafür, beispielsweise steigende Preise oder mangelnde Verbindungen?
Die Erholungsquote von 91 Prozent zeigt, dass der Luftverkehr zwar wieder an Fahrt gewinnt, aber noch nicht ganz normalisiert ist. Wann wird nach Meinung des ADV die vollständige Normalisierung erreicht sein?
Die prognostizierten 4,2 Prozent mehr Passagiere für dieses Jahr sind ermutigend, aber immer noch 9 Prozent unter dem Niveau vor der Corona-Krise – wie realistisch ist es, diese Lücke vollständig zu schließen?
5,2 Prozent Zuwachs bei Flügen innerhalb Europas sind zu erwarten. Welche Länder profitieren denn am meisten von dieser Entwicklung?