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Laut Analyst Sebastian Kuenne von der kanadischen Bank RBC werde mit Blick auf 2026 am Markt bereits ein organisches Wachstum von rund 6 Prozent sowie einer Margenverbesserung um 40 Basispunkte erwartet, so der Branchenexperte weiter. An der Börse kamen die Äußerungen des Unternehmens indes gut an. Die Aktien gingen mit einem Kursgewinn von 3,4 Prozent aus dem Xetra-Handel.
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Im Tagesgeschäft schnitt Gea 2025 denn auch besser ab als gedacht. So seien 16,5 Prozent des Umsatzes als Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (Ebitda) und Umbaukosten hängen geblieben, hieß es vom Dax-Konzern bereits am Nachmittag. Zudem habe der Auftragseingang im vierten Quartal mit gut 1,8 Milliarden Euro die durchschnittliche Markterwartung um sieben Prozent übertroffen. Im Gesamtjahr 2025 steigerte Gea den Auftragseingang aus eigener Kraft um gut neun Prozent.
Am Abend kamen dann noch mehr Zahlen dazu: Der Auftragseingang für das Gesamtjahr lag bei 5,9 Milliarden Euro und der Umsatz bei 5,5 Milliarden Euro. Dies sei ein organisches Umsatzwachstum von 3,7 Prozent, was am oberen Ende des Ausblicks liege, teilte Gea weiter mit. Das vorläufige operative Ergebnis (Ebitda) vor Restrukturierungsaufwand erreichte 907 Millionen Euro (Vorjahr: 837 Mio. Euro).
Basierend auf vorläufigen Zahlen und einer prognostizierten Steuerquote von etwa 28 Prozent erwartet GEA für das Geschäftsjahr 2025 für das berichtete Ergebnis je Aktie einen Wert zwischen 2,60 und 2,70 Euro (Vorjahr: 2,30 Euro).
Das Analysehaus Jefferies beließ die Einstufung für Gea nach vorläufigen Zahlen für 2025 auf „Buy“ mit einem Kursziel von 65 Euro belassen. Analyst Rizk Maidi attestierte dem Anlagenbauer für die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie ein starkes Auftragswachstum. RBC-Analyt Kuenne lobte ebenfalls die Auftragsentwicklung zum Jahresende hin, während das Ergebnis je Aktie aber unter der Erwartung liege.
Den vollständigen Geschäftsbericht will das Unternehmen wie geplant am 9. März veröffentlichen./stk/mis
Quelle: dpa-AFX
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21 Kommentare
Die Prognose von Analyst Kuenne für 2026 ist interessant. Wird GEA in neue Märkte expandieren, um dieses Wachstum zu erreichen?
Ein EBITDA von 16,5 Prozent des Umsatzes ist eine beachtliche Leistung, besonders im Vergleich zu den 837 Millionen Euro des Vorjahres, die zu einem Anstieg auf 907 Millionen Euro führten. Das zeigt eine deutliche Effizienzsteigerung.
Die Aktien stiegen um 3,4 Prozent nach den Ankündigungen. Ist das ein nachhaltiger Trend, oder eher eine kurzfristige Reaktion auf positive Nachrichten?
Die Analyse von Jefferies mit einem Kursziel von 65 Euro scheint optimistisch zu sein. Welche Faktoren begründen diese positive Einschätzung?
Die Erwartung von Analyst Kuenne von RBC, dass GEA 2026 ein organisches Wachstum von rund 6 Prozent erreichen wird, klingt ambitioniert. Welche konkreten Maßnahmen plant GEA, um dieses Ziel zu erreichen?
Die positive Reaktion des Marktes ist verständlich, aber ich würde gerne mehr über die langfristige Strategie von GEA erfahren, um dieses Wachstum fortzusetzen.
Die Erwähnung von Umbaukosten im Zusammenhang mit dem EBITDA ist wichtig. Wie hoch waren diese Kosten genau und wie beeinflussen sie die Vergleichbarkeit mit Vorjahreswerten?
Als Aktionär bin ich natürlich erfreut über den Kursgewinn. Hoffentlich setzt sich dieser Trend auch in den kommenden Monaten fort.
Die Tatsache, dass der vollständige Geschäftsbericht erst am 9. März veröffentlicht wird, wirft die Frage auf, ob GEA noch weitere positive Überraschungen parat hat.
Die Steigerung des Auftragseingangs um neun Prozent im Gesamtjahr 2025 ist ein gutes Zeichen für die Zukunft des Unternehmens. Welche Kundengruppen haben besonders dazu beigetragen?
Der Auftragseingang von 5,9 Milliarden Euro ist beeindruckend. Wie verteilt sich dieser Auftragseingang geografisch – sind bestimmte Regionen stärker vertreten?
Ich bin gespannt, ob GEA die prognostizierte Steuerquote von 28 Prozent einhalten kann. Steuern können sich ja schnell ändern und das Ergebnis beeinflussen.
Ein Gewinn je Aktie zwischen 2,60 und 2,70 Euro für 2025 ist eine Verbesserung gegenüber den 2,30 Euro des Vorjahres. Wie wird sich dieser Wert auf die Dividendenpolitik auswirken?
Es ist gut zu hören, dass GEA ein starkes Auftragswachstum in der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie verzeichnet. Welche neuen Technologien oder Dienstleistungen tragen dazu bei?
Ich bin etwas skeptisch, ob GEA die Erwartungen für 2026 erfüllen kann, insbesondere angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Unsicherheiten.
Der Artikel erwähnt, dass GEA im Tagesgeschäft besser abgeschnitten hat als gedacht. Können Sie das genauer erläutern, welche Faktoren dazu geführt haben?
Es scheint, dass die gesteigerte Effizienz und der höhere Auftragseingang im vierten Quartal maßgeblich dazu beigetragen haben, wie im Artikel beschrieben.
Ich frage mich, ob die gestiegenen Margen nachhaltig sind oder durch einmalige Effekte beeinflusst wurden. Eine detaillierte Analyse im Geschäftsbericht ist hier wichtig.
Ein organisches Umsatzwachstum von 3,7 Prozent im Gesamtjahr 2025, wie im Artikel erwähnt, ist zwar positiv, aber liegt es wirklich am oberen Ende der ursprünglichen Prognose, oder ist das eine geschickte Darstellung?
Die Betonung auf organisches Wachstum ist positiv. Das zeigt, dass GEA nicht auf aggressive Übernahmen angewiesen ist, um zu wachsen.
Der Auftragseingang im vierten Quartal übertraf die Markterwartungen um sieben Prozent, was auf eine starke Nachfrage hindeutet. Betrifft das alle Geschäftsbereiche gleichermaßen, oder gibt es spezifische Bereiche, die besonders gut liefen?