Listen to the article

0:00
0:00

Kernaussagen

🌐 Translate Article

Translating...

📖 Read Along

💬 AI Assistant

🤖
Hi! I'm here to help you understand this article. Ask me anything about the content!

KIEW (dpa-AFX) – In der ukrainischen Hauptstadt Kiew haben sich Sicherheitsberater aus mehreren Staaten erneut zu Verhandlungen über die Zukunft des von Russland angegriffenen Landes getroffen. „Ich hoffe, dass 2026 das Jahr des Friedens wird“, sagte Chefunterhändler Rustem Umjerow Medien in Kiew zufolge. Bei Telegram veröffentlichte er auch Fotos von der Zusammenkunft. Gekommen seien Diplomaten und Sicherheitsberater aus 14 Staaten der EU und aus Kanada.

Per Video sei der US-Beauftragte Steve Witkoff zugeschaltet worden. Zudem seien die Nato und die EU vertreten, sagte Umjerow. Vor allem sollte es um weitere Vereinbarungen über die von Kiew geforderten Sicherheitsgarantien der USA und der Europäer gehen. Sie sollen für den Fall eines Waffenstillstands der Ukraine Schutz gewährleisten vor möglichen künftigen russischen Angriffen.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj empfing die Gäste ebenfalls in seiner Residenz und meinte, dass die Gespräche vorankämen. Das alles müsse zu einem Frieden führen, der Jahrzehnte halte. Er kündigte auch neue Treffen in den USA an. Termine nannte Selenskyj zunächst nicht.

Auch politisch-militärische Fragen erörtert

Es sei in verschiedenen Blöcken um militärisch-politische Fragen, aber auch um die wirtschaftliche Entwicklung und den Wiederaufbau der Ukraine gegangen, sagte Umjerow. Details nannte er nicht. Ziel des Treffens sei die Abstimmung über die Dokumente für einen künftigen Friedensvertrag, sagte Umjerow, der Sekretär des Rates für nationale Sicherheit und Verteidigung der Ukraine ist.

Für diesen Montag hat Selenskyj ein Treffen der Generalstabschefs der Verbündeten des Landes in Kiew angekündigt. Am Dienstag soll in Paris bei einem Gipfel der sogenannten Koalition der Willigen, zu der sich auch Deutschland zählt, über die Ergebnisse gesprochen werden.

Seit Wochen laufen die von US-Präsident Donald Trump angestoßenen Friedensverhandlungen intensiv. Russland sitzt bei den Terminen aber nicht mit am Verhandlungstisch. Moskau stellt für ein Ende seines Krieges eine Reihe von Maximalforderungen, die Kiew für inakzeptabel hält. Vor allem lehnt die Ukraine einen Abtritt ihrer von Russland beanspruchten Gebiete ab. Ein Ende des seit fast vier Jahren dauernden russischen Angriffskriegskrieges ist deshalb bisher nicht in Sicht./mau/DP/he

Den vollständigen Artikel hier lesen

Teilen.

Die Onvista Media GmbH ist ein deutsches Medienunternehmen mit Sitz in Köln. Von 2007 bis 2017 gehörte es zu Boursorama. Während dieser Zeit wurde die Onvista Bank gegründet. 2017 übernahm die Comdirect Bank sowohl Onvista Media als auch die Onvista Bank. Seit der Verschmelzung der Comdirect Bank auf die Commerzbank im November 2020 ist Onvista Media eine Tochtergesellschaft der Commerzbank AG. Die Onvista Bank ist eine Marke der Commerzbank, die bis Ende des Jahres 2025 eingestellt werden soll.

14 Kommentare

  1. Die Ablehnung der Ukraine, Gebiete an Russland abzutreten, scheint ein unüberwindbares Hindernis für einen schnellen Frieden zu sein. Gibt es alternative Kompromissvorschläge, die auf dem Tisch liegen?

  2. Die Ankündigung weiterer Treffen in den USA deutet darauf hin, dass die USA eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung eines Friedensvertrags spielen wollen. Wieviel Zugeständnisse sind von der Ukraine zu erwarten?

  3. Die Gespräche über Sicherheitsgarantien sind essenziell, aber welche konkreten Mechanismen werden vorgeschlagen, um die Ukraine im Falle eines erneuten Angriffs zu schützen? Das ist der entscheidende Punkt.

    • Ein wichtiger Einwand. Das bloße Versprechen von Sicherheitsgarantien reicht nicht aus; es braucht klare, bindende Verpflichtungen und möglicherweise eine stärkere militärische Präsenz.

  4. Selenskyjs Aussage, der Frieden müsse ‚jahrzehntelang‘ halten, unterstreicht die Notwendigkeit umfassender Sicherheitsgarantien. Sind diese Garantien realistisch und durchsetzbar?

  5. Es ist positiv zu sehen, dass Sicherheitsberater aus 14 EU-Staaten und Kanada an den Gesprächen in Kiew beteiligt waren, aber die virtuelle Teilnahme des US-Beauftragten Witkoff wirft Fragen auf – warum nicht persönlich?

  6. Die Tatsache, dass Russland nicht an den Verhandlungen teilnimmt, ist besorgniserregend. Wie kann ein dauerhafter Frieden erreicht werden, wenn eine der Hauptparteien ausgeschlossen ist?

  7. Es ist interessant, dass die ‚Koalition der Willigen‘ in Paris am Dienstag über die Ergebnisse sprechen wird. Deutschland ist ja auch Teil dieser Koalition – welche Position wird Deutschland einnehmen?

  8. Die Tatsache, dass Trump die Friedensverhandlungen angestoßen hat, wirft Fragen nach seinen Motiven und potenziellen Einfluss auf den Verlauf der Gespräche auf. Welche Rolle spielt die US-Innenpolitik hier?

  9. Nach fast vier Jahren Krieg ist es gut, dass überhaupt Verhandlungen stattfinden, aber die Aussicht auf einen baldigen Frieden ist leider gering, besonders solange Russland an seinen Maximalforderungen festhält. Hoffentlich können die Sicherheitsgarantien einen Unterschied machen.

  10. Anna K. Fischer am

    Ich finde es wichtig, dass neben militärisch-politischen Fragen auch die wirtschaftliche Entwicklung und der Wiederaufbau der Ukraine besprochen werden. Das ist ein enormer finanzieller Aufwand, der langfristig geplant werden muss.

  11. Umjerows Hoffnung, dass 2026 ein Friedensjahr werden könnte, erscheint angesichts der russischen Maximalforderungen sehr optimistisch. Sind die Gespräche wirklich so konstruktiv, wie Selenskyj andeutet?

  12. Laura K. Schmidt am

    Das Treffen der Generalstabschefs der Verbündeten in Kiew am Montag könnte entscheidend sein, um die militärische Strategie für den Fall eines Waffenstillstands abzustimmen. Welche Szenarien werden dort diskutiert?

Einen Kommentar hinterlassen

Exit mobile version