Listen to the article
Kernaussagen
🌐 Translate Article
📖 Read Along
💬 AI Assistant
– ©unsplash.com
Für dich zusammengefasst:
Der iranische Botschafter bei den Vereinten Nationen in Genf, Ali Bahreini, hatte zuvor Angaben von US-Vizepräsident JD Vance über gemeinsame Vereinbarungen bei den jüngsten Verhandlungen in der Schweiz widersprochen. Am Montag hatte US-Außenminister JD Vance zum Abschluss der hochrangigen Gespräche mit iranischen Vertretern in der Hotelanlage Bürgenstock bei Luzern gesagt, der Iran werde die IAEA ins Land lassen, einen Zeitplan gebe es jedoch bisher nicht.
Bahreini sagte dagegen, zum einen habe der Iran bislang nicht der Entsendung von Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zur Überwachung von Atomaktivitäten zugestimmt. Ob Inspektoren wieder in den Iran reisen, sei Gegenstand der Gespräche einer Arbeitsgruppe, die erst noch zusammentreten müsse, sagte Bahreini.
Auch der iranische Außenamtssprecher Ismail Baghai hatte am Vormittag (Ortszeit) in Teheran vor Reportern gesagt, dass aktuell keine Inspektionen beschädigter Atomanlagen durch die IAEA geplant seien.
Botschafter: Verwendung von Vermögenswerten Irans Sache
Botschafter Bahreini widersprach auch Vances Aussage, die USA und Katar bestimmten darüber, wie freigegebene iranische Vermögenswerte verwendet werden. Dafür werde Soja, Mais und Weizen in den USA gekauft, hatte Vance erklärt. „Der Iran ist das einzige Land, das darüber entscheidet, was mit diesen Vermögenswerten geschieht“, sagte der Botschafter. „Kein anderes Land hat das Recht, Einfluss darauf zu nehmen.“ US-Präsident Trump hingegen schrieb in seinem Truth-Social-Post von einem Treuhand-Mechanismus, der von den USA kontrolliert werde.
Mindestens zwei Arbeitsgruppen sollen nach Bahreinis Angaben „in Kürze“ die Arbeit aufnehmen. Zurzeit werde darüber gesprochen, wer beteiligt sei und wann und wo Treffen stattfinden sollen. Der Botschafter schloss weitere Gespräche im Bürgenstock Resort nicht aus.
Irans Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi zufolge wurden bei den Gesprächen Arbeitsgruppen für die Themen Beendigung der Sanktionen gegen den Iran, das Atomprogramm, den Wiederaufbau sowie die Überwachung und Umsetzung der Verhandlungen abgesprochen, wie die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna am Morgen berichtete. Den Vermittlerstaaten Pakistan und Katar zufolge gibt es zudem zwei Kontaktgruppen zu Fragen rund um die Straße von Hormus sowie der Waffenruhe im Libanon.
Iran verlangt Rückzug Israels aus dem Libanon
Zur Lage im Libanon sagte Botschafter Bahreini, für den Iran sei klar, dass das Rahmenabkommen mit den USA nicht nur das Ende der israelischen Angriffe vorsehe, sondern auch den vollständigen Rückzug der israelischen Armee von libanesischem Territorium.
Ein vollständiger Rückzug der israelischen Armee wird im Rahmenabkommen nicht explizit erwähnt. Allerdings ist in dem Text von der Gewährleistung der territorialen Integrität und der Souveränität des Libanons die Rede, die die Seiten demnach sicherstellen wollen.
Israel kämpft im Libanon nach eigenen Angaben gegen die Hisbollah-Miliz, die von dort aus Angriffe auf Israel ausführt. „Die Hisbollah ist unser Verbündeter“, sagte der Botschafter. „Wenn sie (die Israelis) gegen das Rahmenabkommen verstoßen, indem sie die Hisbollah angreifen, wird der Iran auf jeden Fall reagieren“, drohte er./oe/DP/stw
Dein Kommentar zum Artikel im Forum
Login
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
|
5
|
10
|
20
|
| Fallender Kurs |
|
5
|
10
|
20
|
, DE000NB5RTN7
, DE000NB5W3K7
, DE000NB6WHC3
, DE000NB6ZCM6
, DE000NB6ZYY5
. Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Hinweis:
ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen.
Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich
dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch
eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link
„Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für
diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.
Den vollständigen Artikel hier lesen



6 Kommentare
Great insights on Rohstoffe-News. Thanks for sharing!
I’ve been following this closely. Good to see the latest updates.
Good point. Watching closely.
Interesting update on ROUNDUP/Iran widerspricht USA: keine Einigung zu Atom-Inspektoren. Looking forward to seeing how this develops.
This is very helpful information. Appreciate the detailed analysis.
Solid analysis. Will be watching this space.