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BERLIN (dpa-AFX) – Nach dem großen Stromausfall in Berlin ist ein Bekennerschreiben aufgetaucht. Der für politische Straftaten zuständige Staatsschutz der Polizei prüfe derzeit, ob das Schreiben authentisch sei, teilte die Polizei auf der Plattform X mit. Von welcher politischen Richtung oder Gruppe der Text stammt, war zunächst noch unklar. Die Polizei teilte dazu nichts mit.
Der Text wurde an Medien verschickt, die wiederum bei der Polizei nachfragten. Auch das bestätigte die Polizei nicht.
Am frühen Morgen hatte ein Brand Leitungen auf einer Kabelbrücke zum Kraftwerk Lichterfelde beschädigt und für einen großflächigen Stromausfall gesorgt. Die Polizei leitete schon am Vormittag Ermittlungen wegen des Verdachts auf Brandstiftung ein.
Vom Stromausfall waren rund 45.400 Haushalte und 2.200 Betriebe betroffen. Die Reparatur des Stromnetzes erweist sich als ungewöhnlich komplex und dürfte nach Angaben des Netzbetreibers bis Donnerstagnachmittag dauern./vsr/DP/he
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15 Kommentare
Dass der Text an Medien verschickt wurde, deutet darauf hin, dass die Täter ihre Tat öffentlich machen wollten. Das erhöht den Druck auf die Polizei, die Hintermänner schnell zu identifizieren.
Es ist besorgniserregend, dass kritische Infrastruktur wie Stromnetze so angreifbar sein können. Welche Maßnahmen werden ergriffen, um solche Vorfälle in Zukunft zu verhindern?
Es ist gut, dass die Ermittlungen wegen Brandstiftung eingeleitet wurden, aber ich hoffe, man schließt auch andere Ursachen nicht zu schnell aus, besonders angesichts der Komplexität der Reparatur.
Absolut, ein offener Ansatz ist entscheidend, um alle Möglichkeiten zu berücksichtigen.
Ich finde es gut, dass der Staatsschutz eingeschaltet wurde, um die Authentizität des Schreibens zu prüfen. Aber warum macht die Polizei zu der Existenz des Schreibens überhaupt eine Aussage, wenn sie gleichzeitig keine Details preisgibt?
Vielleicht wollen sie die Medien beruhigen und gleichzeitig die Ermittlungen nicht gefährden.
Die Polizei gibt wenig Informationen preis, was verständlich ist, aber auch zu Spekulationen einlädt. Transparenz ist wichtig, aber eben im richtigen Maß.
45.400 Haushalte und 2.200 Betriebe ohne Strom – das ist eine enorme Zahl! Ich frage mich, wie lange es dauert, bis die wirtschaftlichen Folgen dieser Störung vollständig erfasst sind.
Ich bin etwas skeptisch, ob es wirklich nur Brandstiftung war. Könnte auch ein technischer Defekt, der durch mangelnde Wartung verursacht wurde, die Ursache sein?
Die Beschädigung der Leitungen auf der Kabelbrücke zum Kraftwerk Lichterfelde klingt nach einer komplexen Angelegenheit. Gibt es alternative Stromquellen, die die Versorgung zumindest teilweise aufrechterhalten könnten?
Ich wohne in der Nähe des Kraftwerks Lichterfelde und habe den Stromausfall glücklicherweise nicht bemerkt. Aber es zeigt, wie abhängig wir von einer stabilen Stromversorgung sind.
Die Tatsache, dass ein Bekennerschreiben im Umlauf ist, deutet auf eine gezielte Aktion hin. Wäre es nicht sinnvoll, parallel zur technischen Schadensbehebung auch verstärkt die Überwachung kritischer Infrastruktur zu erhöhen?
Die Komplexität der Reparaturarbeiten macht Sorgen. Welche spezifischen Herausforderungen gibt es bei der Instandsetzung der beschädigten Kabelbrücke?
Eine Reparatur, die bis Donnerstagnachmittag dauern soll – das ist eine lange Zeit! Was bedeutet das konkret für Krankenhäuser und andere lebenswichtige Einrichtungen in den betroffenen Gebieten?
Ein Bekennerschreiben deutet auf politische Motivation hin. Wenn es sich tatsächlich um Brandstiftung handelt, ist das ein schwerwiegender Angriff auf unsere Sicherheit.