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Das „Handelsblatt“ berichtete, dass Tesla in seiner Gigafabrik in Brandenburg derzeit 10.703 Beschäftigte habe, während es vor zwei Jahren noch 12.415 gewesen seien. Das entspricht einem Rückgang von rund 14 Prozent. Das „Handelsblatt“ beruft sich bei den Zahlen auf den Wahlvorstand im Tesla-Betriebsrat. In der Fabrik findet in diesem Jahr die Betriebsratswahl statt. Tesla hatte im Februar 2024 eine Beschäftigtenzahl von rund 12.500 angegeben, im Herbst 2024 knapp 12.000 und Ende 2025 rund 11.000. Als weltweit mehr als zehn Prozent Stellen abgebaut werden sollten, kündigte Tesla für Grünheide nur einen Abbau von 400 Stellen an.
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Tesla erwartet für deutsches Werk Stabilität
„Die Situation und der Ausblick in der Gigafactory sind stabil – auch und gerade für die Arbeitsplätze der Mitarbeitenden“, erklärte die Sprecherin. Nach dem schnellen Hochlauf der Fabrik habe der Bedarf an einer flexiblen Zahl an das Leiharbeitern abgenommen. Als Gründe nannte sie die Optimierung von Arbeitsprozessen, Automatisierung in der Produktion und einen dauerhaften deutlichen Rückgang im Krankenstan. Stets würden aber neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht. Bis 2027 würden zudem weitere Jobs wegen des geplanten Ausbaus der Batteriezellfertigung geschaffen.
In der Fabrik in Grünheide gebe es im Gegensatz zu vielen anderen Standorten der Automobilindustrie in Deutschland keine Anpassungsmaßnahme beim Personal aufgrund der Marktlage. „Das Produktionsvolumen der letzten Jahre war konstant und es gibt keine Pläne, das Volumen und damit einhergehend Personal zu reduzieren.“
Mehr als 30 Märkte
Werksleiter André Thierig erwartet für die Gigafactory bei Berlin trotz schwieriger Marktlage in Deutschland eine erneute Steigerung der Produktion in diesem Jahr. Die Autobranche steckt weltweit in einer Krise bei der Profitabilität. In Deutschland hat der Elektroautomarkt wieder angezogen, für Tesla bleibt er dort schwierig. Tesla beliefert von Grünheide in Brandenburg aus aber mehr als 30 Märkte. Die einzige europäische E-Auto-Fabrik von Tesla-Chef Elon Musk begann 2022 offiziell mit der Produktion./vr/DP/he
Quelle: dpa-AFX
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22 Kommentare
André Thierig erwartet trotz schwieriger Marktlage eine Produktionssteigerung. Wie realistisch ist das, wenn man bedenkt, dass die Profitabilität der Autobranche weltweit unter Druck steht?
Ich bin gespannt, ob die Produktionssteigerung, die Werksleiter Thierig erwartet, tatsächlich erreicht wird, angesichts der globalen Herausforderungen in der Automobilindustrie.
Die Tatsache, dass Tesla im deutschen Markt Schwierigkeiten hat, obwohl der Elektroautomarkt insgesamt angezogen ist, ist ein Warnsignal. Was sind die Gründe dafür?
Vielleicht liegt es an der Preisgestaltung oder an der Konkurrenz durch deutsche Hersteller, die ihre eigenen Elektroautos auf den Markt bringen.
Es ist beruhigend zu hören, dass Tesla keine nennenswerten Stellenabbau bei der Stammbelegschaft plant, aber die Abhängigkeit von Leiharbeitern scheint ja stark gesunken zu sein, was die Gesamtzahl beeinflusst.
Die angekündigten neuen Arbeitsplätze bis 2027 durch den Ausbau der Batteriezellfertigung sind ein positiver Ausblick, aber wie viele Stellen werden das konkret sein?
Es ist wichtig, dass Tesla in den Ausbau der Batteriezellfertigung investiert, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben und neue Arbeitsplätze zu schaffen.
Dass Grünheide mehr als 30 Märkte beliefert, zeigt die strategische Bedeutung des Werks für Tesla in Europa, auch wenn der deutsche Elektroautomarkt schwierig bleibt.
Die Aussage zur ‚vollkommen normalen‘ Schwankung wirkt angesichts der konkreten Zahlen etwas beschönigend. Transparenz wäre hier wünschenswert.
Die Betonung der Arbeitsplatzsicherheit in der Gigafactory ist gut, aber die Zahlen zeigen, dass die Gesamtzahl der Beschäftigten trotzdem gesunken ist.
Die Erwähnung von über 30 belieferten Märkten zeigt, dass Tesla Grünheide nicht nur für Deutschland, sondern für ganz Europa ausbaut.
Das stimmt, die geografische Reichweite ist beeindruckend. Es stellt sich aber die Frage, wie nachhaltig die Logistik für so viele Märkte ist.
Ein Rückgang von 14 Prozent der Belegschaft in zwei Jahren ist doch eine deutliche Veränderung. Wie wirkt sich das auf die Arbeitsbelastung der verbleibenden Mitarbeiter aus?
Der Rückgang von 1.712 Mitarbeitern, von 12.415 auf 10.703, wie vom Wahlvorstand des Betriebsrats berichtet, ist doch erheblich – kann Tesla das wirklich als ’normale Schwankung‘ abtun?
Es ist bemerkenswert, dass Tesla im Gegensatz zu anderen Automobilherstellern in Deutschland keine Personalankpassungen aufgrund der Marktlage vornimmt. Das deutet auf eine gewisse Stabilität hin.
Die Tatsache, dass Tesla bei globalen Stellenabbauplänen ’nur‘ 400 Stellen in Grünheide gestrichen hat, könnte darauf hindeuten, dass das Werk als besonders wichtig erachtet wird.
Es wäre interessant zu wissen, welche konkreten Maßnahmen zur Optimierung der Arbeitsprozesse ergriffen wurden, die zu diesem Rückgang an Leiharbeitern geführt haben.
Die Aussage, dass der Krankenstand dauerhaft gesunken ist, ist interessant. Könnte das ein Indikator für verbesserte Arbeitsbedingungen sein, oder gibt es andere Erklärungen dafür?
Die Entwicklung der Mitarbeiterzahl – von rund 12.500 im Februar 2024 auf knapp 12.000 im Herbst und 11.000 Ende 2025 – zeigt doch einen klaren Trend, auch wenn Tesla von ‚Schwankungen‘ spricht.
Der sinkende Krankenstand ist ein positives Signal, aber es sollte auch untersucht werden, ob das nicht mit einem höheren Druck auf die Mitarbeiter zusammenhängt.
Die Optimierung von Arbeitsprozessen und die Automatisierung in der Produktion werden als Gründe für den Rückgang der Leiharbeiter genannt. Wie weit ist dieser Prozess fortgeschritten?
Ich frage mich, ob die Betriebsratswahl einen Einfluss auf die Kommunikation von Tesla bezüglich der Arbeitsplatzsituation hat. Die Aussagen scheinen ja sehr kontrolliert.