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Laut dem Verband Deutscher Reeder (VDR) schließen Reedereien für Fahrten durch Risikogebiete und Aufenthalte in diesen grundsätzlich Kriegsrisiken-Versicherungen ab. Der VDR vertritt auch Reedereien, deren Schiffe im Persischen Golf festsitzen, der Verkehr in der Straße von Hormus steht weitgehend still. Laut dem Verband sitzen mindestens 50 Schiffe deutscher Reedereien im Golf fest.
Versicherer nutzten Kündigungsrechte
Anfang März, also kurz nach Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar, hatte der GDV mitgeteilt, dass Schiffsversicherer von Kündigungsrechten bei Kriegsrisiken-Versicherungen Gebrauch machten. Dem VDR zufolge boten Versicherer die Deckungen anschließend zu deutlich höheren Preisen an.
Das sei „ein übliches Verfahren, wenn sich die Risikolage kurzfristig verändert“, teilte der VDR mit. Hohe Zusatzkosten für Reeder seien die Folge. Im Fall großer Handelsschiffe müssten sechs- bis siebenstellige Summen gezahlt werden, um die Schiffe gegen Kriegsschäden zu versichern.
Versicherungsmakler: Preise haben sich vervielfacht
Raik Becker, der beim Versicherungsmakler Marsh Risk arbeitet und für Reedereien mit Versicherern verhandelt, sagte am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur: Preise der Kriegsrisiken-Versicherungen hätten sich seit Kriegsausbruch vervielfacht. Sie seien erfahrungsgemäß im Schnitt fünf- bis sechsmal so hoch wie zuvor.
Reedereien müssten für eine versicherte Fahrt durch ein Hochrisikogebiet wie den Golf ungefähr drei bis sieben Prozent des Schiffswerts zahlen, berichtete Becker weiter. Es gebe auch Kriegsrisiken-Versicherungen für Schiffe, die im Golf festsäßen. In einem solchen Fall werde eine Zeitspanne vereinbart, für die die Versicherung gelte.
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6 Kommentare
Interesting update on ROUNDUP/Verband: Schiffe in der Golfregion werden weiter versichert. Looking forward to seeing how this develops.
Good point. Watching closely.
This is very helpful information. Appreciate the detailed analysis.
Solid analysis. Will be watching this space.
Great insights on Rohstoffe-News. Thanks for sharing!
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