Listen to the article
Kernaussagen
🌐 Translate Article
📖 Read Along
💬 AI Assistant
MOSKAU (dpa-AFX) – Russland hat nach dem US-Angriff auf Venezuela zur Freilassung des autoritären Staatschefs Nicolás Maduro und seiner Ehefrau aufgerufen. Moskau fordere die amerikanische Führung auf, ihre Position zu überdenken und den „rechtmäßig gewählten Präsidenten eines souveränen Landes und seine Ehefrau“ freizulassen, teilte das russische Außenministerium in einer von mehreren Stellungnahmen mit. Die USA, die Maduro für illegitim halten, und Venezuela müssten ihre Probleme auf dem Weg des Dialogs lösen.
Maduro und seine Frau sind laut US-Präsident Donald Trump in Gewahrsam der USA und sollen vor ein Gericht gestellt werden. Außenminister Sergej Lawrow telefonierte laut seiner Behörde auch mit Vizepräsidentin Delcy Rodríguez, die nun die Amtsgeschäfte führen könnte, und sicherte ihr Russlands Solidarität zu.
Auch Kremlchef Wladimir Putin hatte Maduro im Dezember noch angesichts wachsender Spannungen mit den USA seine Unterstützung zugesichert. Russland hat eine strategische Partnerschaft mit Venezuela, die zwar keinen militärischen Beistand garantiert – wohl aber etwa Waffenlieferungen beinhaltet./mau/DP/he
Den vollständigen Artikel hier lesen

19 Kommentare
Der Artikel erwähnt lediglich Waffenlieferungen als Teil der strategischen Partnerschaft. Könnte Russland Venezuela auch in anderen Bereichen, beispielsweise finanziell, unterstützen?
Die Tatsache, dass Russland eine Stellungnahme abgibt, die über eine bloße Neutralität hinausgeht, deutet auf ein erhebliches politisches Interesse an der Situation in Venezuela hin.
Die Ankündigung von Donald Trump, Maduro vor Gericht stellen zu wollen, klingt nach einer Eskalation und macht einen Dialog unwahrscheinlicher.
Die Forderung nach Maduros Freilassung ist nicht überraschend, da Russland eine ’strategische Partnerschaft‘ mit Venezuela unterhält, die sich offensichtlich auch in Waffenlieferungen äußert, wie im Artikel erwähnt.
Sergej Lawrow hat Delcy Rodríguez bereits Unterstützung zugesichert, was die Stabilität der venezolanischen Regierung unterstreichen soll, aber lädt auch zu weiteren Spekulationen über russische Einflussnahme ein.
Ich bin skeptisch, ob die USA Maduros Freilassung in Betracht ziehen werden, wenn sie ihn als illegitim betrachten und einen Prozess anstreben.
Ich finde es bemerkenswert, dass der Artikel betont, Russland fordert *die amerikanische Führung* auf, ihre Position zu überdenken – das unterstreicht die direkte Konfrontation.
Es bleibt abzuwarten, ob Lawrows Telefonat mit Rodríguez tatsächlich zu einer konstruktiven Lösung beitragen kann, oder ob es sich nur um eine Demonstration der russischen Solidarität handelt.
Es ist bemerkenswert, dass das russische Außenministerium Maduro als „rechtmäßig gewählten Präsidenten“ bezeichnet, während die USA seine Legitimität anzweifeln – diese Diskrepanz scheint der Kern des Konflikts zu sein.
Genau, und diese unterschiedlichen Bewertungen prägen die jeweiligen Außenpolitiken in dieser Angelegenheit.
Die Tatsache, dass Putin Maduro bereits im Dezember unterstützt hat, zeigt, dass Russland seine Beziehung zu Venezuela langfristig sichern will, selbst bei zunehmender US-amerikanischer Spannung.
Es ist interessant zu beobachten, wie Russland die Situation präsentiert, indem es die Schuld für die Krise in Venezuela eindeutig den USA zuweist.
Wird die Forderung nach Maduros Freilassung auch Auswirkungen auf die weitere russische Unterstützung Venezuelas haben, oder ist das nur eine symbolische Geste?
Das ist eine gute Frage. Es könnte eine Verhandlungsposition sein, um Zugeständnisse zu erzielen.
Die strategische Partnerschaft zwischen Russland und Venezuela scheint ein wichtiger Faktor in dieser Krise zu sein, und die USA müssen dies bei ihrer Vorgehensweise berücksichtigen.
Die Formulierung ‚rechtmäßig gewählten Präsidenten‘ im russischen Außenministerium ist ein klarer Ausdruck der politischen Position Russlands zu Venezuela.
Sollte Maduro tatsächlich vor einem US-amerikanischen Gericht gestellt werden, welche Anklagen könnten gegen ihn erhoben werden?
Wahrscheinlich Drogenhandel und Geldwäsche, basierend auf früheren Anschuldigungen.
Ich frage mich, welche konkreten ‚Probleme‘ die USA und Venezuela auf dem Weg des Dialogs lösen sollen, wenn die USA bereits von einem Gerichtsprozess für Maduro sprechen.