Entscheidender für Anleger ist die Botschaft aus dem Earnings Call: Der südkoreanische Konzern erwartet, dass die Speicherknappheit bis 2028 anhält, und sichert einen Großteil seiner künftigen Produktion bereits heute über mehrjährige Lieferverträge ab. Damit könnte das traditionell stark zyklische Speichergeschäft erheblich berechenbarer werden.

Die Anleger reagierten zunächst euphorisch. Die Samsung-Aktie legte zeitweise um 8 % zu, doch im weiteren Handel fiel die Aktie wieder komplett zurück. Rückenwind lieferten neben den Rekordzahlen vor allem die Aussagen zu den langfristigen Lieferverträgen sowie die Aussicht auf eine baldige Trendwende im defizitären Foundry-Geschäft.

Im zweiten Quartal stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 130 % auf 171,5 Bio. KRW. Der operative Gewinn erreichte 89,5 Bio. KRW nach 4,68 Bio. KRW im Vorjahreszeitraum. Gegenüber dem ersten Quartal wuchs der Umsatz um 28 %, während der operative Gewinn um 56 % zulegte. Die operative Marge verbesserte sich von 43 % auf 52 %. Unter dem Strich verdiente Samsung 71,6 Bio. KRW(knapp 50 Mrd. USD).

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