Für die meisten Unternehmen wäre das solide. Für einen Highflyer wie SanDisk könnte es zu wenig sein.

Der Hersteller verkauft einen wachsenden Teil seiner NAND-Produktion nicht mehr zu kurzfristig ausgehandelten Marktpreisen, sondern über mehrjährige Verträge. Damit will das Unternehmen jenem Wechsel aus Knappheit, Überproduktion und Preisverfall entkommen, der die Branche seit Jahrzehnten prägt.

Das Timing könnte kaum günstiger sein. Die Nachfrage nach Flash-Speicher für KI-Rechenzentren wächst schneller als das Angebot, die Preise steigen und SanDisk erzielt Margen, die in diesem Geschäft noch vor Kurzem undenkbar erschienen. Nun versucht der Konzern, einen möglichst großen Teil dieser Ertragskraft über den aktuellen Aufschwung hinaus abzusichern.

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