Listen to the article

0:00
0:00

Kernaussagen

🌐 Translate Article

Translating...

📖 Read Along

💬 AI Assistant

🤖
Hi! I'm here to help you understand this article. Ask me anything about the content!

MADRID (dpa-AFX) – Spanien und eine Reihe lateinamerikanischer Staaten haben den US-Einsatz zur Festnahme des autoritären Staatschefs Nicolás Maduro in Venezuela verurteilt. „Wir weisen unilaterale Militäreinsätze auf venezolanischem Territorium zurück. Sie verstoßen gegen das Völkerrecht, speziell gegen das Gewaltverbot, den Respekt vor der Souveränität und die Achtung der territorialen Integrität“, hieß es in einer gemeinsamen Stellungnahme der Regierungen von Spanien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Mexiko und Uruguay.

Die Lage in Venezuela müsse ohne äußere Einmischung ausschließlich durch Dialog und unter Achtung des Volkswillens gelöst werden. Die Unterzeichner seien besorgt über jeglichen Versuch, die Kontrolle über die Regierungsgewalt und wichtige Bodenschätze zu erlangen, hieß es in dem Schreiben weiter.

Die USA hatten in der Nacht auf Samstag eine Reihe von Zielen in Venezuela angegriffen, Präsident Maduro gefangen genommen und außer Landes gebracht. Ihm soll in New York wegen Drogendelikten der Prozess gemacht werden. US-Präsident Donald Trump kündigte an, die Vereinigten Staaten würden Venezuela nun vorübergehend führen. Zudem sprach er über das wirtschaftliche Potenzial der venezolanischen Ölindustrie./dde/DP/he

Den vollständigen Artikel hier lesen

Teilen.

Die Onvista Media GmbH ist ein deutsches Medienunternehmen mit Sitz in Köln. Von 2007 bis 2017 gehörte es zu Boursorama. Während dieser Zeit wurde die Onvista Bank gegründet. 2017 übernahm die Comdirect Bank sowohl Onvista Media als auch die Onvista Bank. Seit der Verschmelzung der Comdirect Bank auf die Commerzbank im November 2020 ist Onvista Media eine Tochtergesellschaft der Commerzbank AG. Die Onvista Bank ist eine Marke der Commerzbank, die bis Ende des Jahres 2025 eingestellt werden soll.

23 Kommentare

  1. Die Sorge der Unterzeichnerstaaten um die Kontrolle über die venezolanischen Bodenschätze ist verständlich, da die Ölindustrie ein zentraler Punkt der wirtschaftlichen und politischen Macht in Venezuela ist.

  2. Ich finde es bedenklich, dass die USA so offen das wirtschaftliche Potenzial der venezolanischen Ölindustrie betonen, während sie gleichzeitig die Souveränität des Landes missachten.

  3. Lukas Hoffmann am

    Obwohl der Artikel die Verurteilung der lateinamerikanischen Staaten hervorhebt, fehlt eine Aussage über die Reaktion Venezuelas selbst. Wie wird die Regierung auf die Festnahme Maduros reagieren?

  4. Lukas Hoffmann am

    Die Ankündigung eines Prozesses gegen Maduro wegen Drogendelikten scheint ein Vorwand für eine politische Intervention zu sein.

  5. Die Erwähnung des Völkerrechts ist zentral. Welche konkreten Artikel wurden Ihrer Meinung nach verletzt, abgesehen vom Gewaltverbot?

    • Neben dem Gewaltverbot sehe ich eine klare Verletzung der staatlichen Souveränität Venezuelas, da die USA ohne Zustimmung der Regierung interveniert haben.

  6. Laura Q. Weber am

    Wie wird sich dieser Vorfall auf die Beziehungen zwischen den USA und Lateinamerika auswirken? Wird er die regionale Integration stärken oder weiter schwächen?

  7. Die schnelle Reaktion der lateinamerikanischen Staaten zeigt, dass dieser Vorgang als eine Bedrohung für die regionale Stabilität wahrgenommen wird.

  8. Die Aussage, dass die USA Venezuela „vorübergehend führen“ werden, ist vage formuliert. Welche konkreten Maßnahmen sind damit verbunden?

  9. Die Betonung auf Dialog und Achtung des Volkswillens ist richtig, aber angesichts der politischen Polarisierung in Venezuela scheint ein solcher Dialog in weiter Ferne zu liegen.

  10. Die gemeinsame Stellungnahme von Spanien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Mexiko und Uruguay unterstreicht deutlich die Besorgnis über die Verletzung des Völkerrechts durch den US-Einsatz in Venezuela, insbesondere das Verbot von Gewaltanwendung.

  11. Ich bin skeptisch, ob ein Prozess in New York wirklich fair ablaufen kann, wenn die USA bereits die Kontrolle über Venezuela übernommen haben wollen.

  12. Lukas Schneider am

    Die Schlagzeile besagt, dass neben Spanien auch andere lateinamerikanische Staaten verurteilt haben. Warum werden im Artikelstext aber nicht alle gleichberechtigt erwähnt?

  13. Lukas H. Meyer am

    Die Tatsache, dass die US-Aktion bereits in der Nacht stattfand, deutet auf eine mangelnde Transparenz und eine fehlende Berücksichtigung internationaler Diplomatie hin.

  14. Es ist bemerkenswert, dass die USA Maduro wegen Drogendelikten vor Gericht bringen wollen – welche konkreten Beweise gibt es dafür und woher stammen diese?

    • Die Ankündigung von Trump, Venezuela „vorübergehend zu führen“, klingt nach einer direkten Annexion und ist höchst bedenklich, wenn man die bisherigen US-Interventionen betrachtet.

  15. Lukas Schäfer am

    Es ist fraglich, ob ein von den USA initiierter Dialog in Venezuela zu einem nachhaltigen Ergebnis führen kann, da die Glaubwürdigkeit der USA stark beschädigt ist.

  16. Anna D. Fischer am

    Trump sieht wohl das ‚wirtschaftliche Potenzial der venezolanischen Ölindustrie‘ – ist das nicht ein klarer Beweis für Eigeninteresse und Ressourcen-Raubbau?

  17. Jonas Hoffmann am

    Die gemeinsame Stellungnahme der Staaten ist ein wichtiger Schritt, aber reicht das aus, um den US-Einfluss in Venezuela einzudämmen?

  18. Ich frage mich, wie die internationale Gemeinschaft auf Trumps Ankündigung reagieren wird, Venezuela vorübergehend zu führen? Wird es zu weiteren Verurteilungen oder gar Sanktionen kommen?

  19. Anna Schneider am

    Die Sorge um die ‚Kontrolle über die Regierungsgewalt‘ ist berechtigt. Wer wird die Macht in Venezuela ausüben, während Trump das Land ‚führt‘?

  20. Die gemeinsame Stellungnahme der genannten Länder zeigt eine beachtliche Einigkeit in der Ablehnung des US-Einsatzes. Das ist ein wichtiges Signal.

Einen Kommentar hinterlassen

Exit mobile version