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MADRID (dpa-AFX) – Spanien und eine Reihe lateinamerikanischer Staaten haben den US-Einsatz zur Festnahme des autoritären Staatschefs Nicolás Maduro in Venezuela verurteilt. „Wir weisen unilaterale Militäreinsätze auf venezolanischem Territorium zurück. Sie verstoßen gegen das Völkerrecht, speziell gegen das Gewaltverbot, den Respekt vor der Souveränität und die Achtung der territorialen Integrität“, hieß es in einer gemeinsamen Stellungnahme der Regierungen von Spanien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Mexiko und Uruguay.

Die Lage in Venezuela müsse ohne äußere Einmischung ausschließlich durch Dialog und unter Achtung des Volkswillens gelöst werden. Die Unterzeichner seien besorgt über jeglichen Versuch, die Kontrolle über die Regierungsgewalt und wichtige Bodenschätze zu erlangen, hieß es in dem Schreiben weiter.

Die USA hatten in der Nacht auf Samstag eine Reihe von Zielen in Venezuela angegriffen, Präsident Maduro gefangen genommen und außer Landes gebracht. Ihm soll in New York wegen Drogendelikten der Prozess gemacht werden. US-Präsident Donald Trump kündigte an, die Vereinigten Staaten würden Venezuela nun vorübergehend führen. Zudem sprach er über das wirtschaftliche Potenzial der venezolanischen Ölindustrie./dde/DP/he

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