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Eine solche 78-Terawattstunden-Reserve würde nach Angaben des Verbandes rund 31 Prozent der gesamten Speicherkapazität von rund 251 TWh binden. „Gleichzeitig verblieben weiterhin etwa 69 Prozent der Speicherkapazitäten im Markt“, erklärte Ines-Geschäftsführer Sebastian Heinermann. Ein solches Reservevolumen würde die Versorgungssicherheit „nachhaltig“ stärken, ohne die Marktmechanismen außer Kraft zu setzen.
Verband schätzt Kosten für Reserve auf zwei bis vier Milliarden Euro
Die Kosten für die Anlage der Reserve schätzt der Verband auf zwei bis vier Milliarden Euro. In den Folgejahren fielen dann niedrigere Haltekosten an. Die Gesamtkosten würden sich im Laufe der Zeit reduzieren, wenn Reservemengen im Zuge der Transformation des Energiesystems abgesenkt und wieder verkauft werden könnten. „Die Laufzeit der Reserve sollte mindestens fünf, idealerweise zehn Jahre betragen“, so der Verband weiter. Sie sollte ausschließlich im Krisenfall genutzt werden.
Ob es überhaupt eine sogenannte strategische Gasreserve geben wird, ist noch offen. Hintergrund ist das Auslaufen der aktuellen Regelungen zu Gasspeicher-Mindestfüllständen im kommenden Jahr. Die Regierungskoalition hat sich im Koalitionsvertrag vorgenommen, „geeignete Instrumente“ für eine „versorgungssichere und kostengünstigere Befüllung“ auf den Weg zu bringen.
Reiche will „Kriseninstrument“ für Winter 2027
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hatte im Februar in einem Interview des „Handelsblatts“ die Einführung eines „Kriseninstruments“ für den Winter 2027 angekündigt. „Wir prüfen sehr genau, welches das geeignete Kriseninstrument ist“, hatte Reiche dabei auf die Frage geantwortet, ob sie eine strategische Gasreserve nach dem Vorbild Österreichs für die beste Option halte./tob/DP/men
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6 Kommentare
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