Listen to the article

0:00
0:00

Kernaussagen

🌐 Translate Article

Translating...

📖 Read Along

💬 AI Assistant

🤖
Hi! I'm here to help you understand this article. Ask me anything about the content!

Mittlerweile müssen längst nicht mehr alle Elektrogeräte für ihren Betrieb durch ein Stromkabel mit der Steckdose verbunden sein. Immer mehr Geräte verfügen über einen Akku, der ein kabelloses Arbeiten ermöglicht. Doch ist das auch automatisch energiesparender?

Tendenz in Richtung Kabel

Das Wissenschaftsmagazin Geo rät, bei der Wahl zwischen einem Gerät mit kabelgebundenem Netzbetrieb und einem Gerät mit Batterien oder Akkus sich tendenziell für die kabelgebundene Variante zu entscheiden. Zwar versprechen einerseits Batterien bzw. Akkus eine grenzenlose Mobilität und einen freiheitlichen Gebrauch, doch andererseits sind sie bereits nach einer gewissen Zeit ausgelastet und müssen neu aufgeladen werden. Laut Geo ist für diese Aufladung eine bei weitem höhere Menge an Energie notwendig, als der Akku später abgeben kann. Der Preis für diese höhere Energiemenge ist darüber hinaus um ein Vielfaches teurer, als wenn die Energie für den Betrieb direkt aus dem Stromnetz statt aus dem Akku bezogen wird, so Geo. Auch das Portal Energie-Tipp.de rät, Geräte wann und wo immer es möglich ist ans Netzkabel anzuschließen. Das sei in jedem Fall billiger als der Einsatz von Akkus oder Batterien.

Die Nachteile der mobilen Elektrogeräte

Laut eines Berichts des NDR liegt der größte Nachteil von mobilen Geräten in der Umweltbilanz. Für die Herstellung von Akkus und Batterien ist der Einsatz von wertvollen Rohstoffen sowie von großen Energiemengen notwendig. Die Preise von kabellosen Geräten fallen demnach deutlich teurer aus, schließlich ist der Akku ein kostspieliges Bauteil. Hinzu kommt das Problem einer begrenzten Haltbarkeit, zumal Akkus dem NDR-Bericht zufolge als Verschleißteile gelten und nach einigen Hundert Ladezyklen bereits spürbar an Leistung verlieren. Ohnehin ist die mögliche Arbeitszeit mit mobilen Geräten stark limitiert, was deren Eignung für lange oder flächenintensive Tätigkeiten deutlich einschränkt. Allen voran Geräte, die viel Energie erfordern, müssen relativ zeitnah wieder aufgeladen werden. „Wer etwa große Rasenflächen mähen oder eine lange Hecke stutzen möchte, muss meist eine Pause einplanen, um den Akku wieder aufzuladen“, so der Bericht des NDR. Hierbei könne es sich lohnen, auf Geräte mit leicht austauschbaren Akkus zurückzugreifen.

Mehr aus dem Akku herausholen

Bei den meisten Akkus, die in mobilen Geräten verbaut werden, handelt es sich um Lithium-Ionen-Akkus. Diese halten dem NDR-Bericht zufolge am längsten, wenn sie nicht unter 20 Prozent der Kapazität entladen und nicht auf mehr als 80 Prozent der Kapazität aufgeladen werden. Daher sollte darauf verzichtet werden, die Akkus vollständig aufzuladen und komplett entladen zu lassen.


Außerdem ist es laut einem Bericht des BR ausreichend, einmal im Monat eine sogenannte Kalibrierung durchzuführen. Dafür wird der fast vollständig entladene Akku wieder bis zum Anschlag aufgeladen. Wird ein Akku-Gerät über einen längeren Zeitraum nicht genutzt, genügt es, den Akku lediglich bis zur Hälfte aufzuladen. Aufgrund der Selbstentladung kann anschließend nach einem halben Jahr wieder etwas nachgeladen werden, so der Bericht des BR.


Redaktion



Den vollständigen Artikel hier lesen

Teilen.

Finanzen.net ist ein deutsches Finanzportal mit Sitz in Karlsruhe. Es wird von der finanzen.net GmbH betrieben, deren Anteile nach dem Verkauf durch die Axel Springer SE an das britische Private-Equity-Unternehmen Inflexion übergingen.

14 Kommentare

  1. Die Aussage, dass die Preise für kabellose Geräte höher sind, weil der Akku ein kostspieliges Bauteil ist, ist offensichtlich. Aber rechtfertigt der Preisaufschlag die vermeintlichen Vorteile, wenn man die Energieeffizienz und Lebensdauer betrachtet?

  2. Die Tatsache, dass die Energie zum Aufladen des Akkus teurer ist als der Betrieb über das Stromnetz, ist ein starkes Argument für kabelgebundene Geräte, besonders wenn man sie häufig nutzt. Man sollte die Gesamtkosten im Blick behalten.

  3. Der Artikel erwähnt, dass für das Aufladen von Akkus eine deutlich höhere Energiemenge benötigt wird, als sie später abgeben. Das wirft die Frage auf, ob die Bequemlichkeit der kabellosen Geräte den zusätzlichen Energieverbrauch wirklich rechtfertigt, besonders bei Geräten mit hohem Energiebedarf.

  4. Wenn man Geräte über längere Zeit nicht nutzt, reicht es laut dem Artikel, den Akku nur auf 50% zu laden. Das ist ein einfacher Tipp, um die Lebensdauer des Akkus zu verlängern und unnötigen Energieverbrauch zu vermeiden.

  5. Ich finde es gut, dass der Artikel sowohl die Vorteile als auch die Nachteile von Akku-betriebenen Geräten beleuchtet. Es ist keine einfache Antwort auf die Frage nach der Energieeffizienz.

  6. Mich überrascht, dass die Herstellung von Akkus so ressourcenintensiv ist, wie im NDR-Bericht beschrieben. Das sollte bei der Kaufentscheidung stärker berücksichtigt werden, um die Umweltbelastung zu minimieren.

  7. Ich finde es bemerkenswert, dass der NDR Akkus als Verschleißteile einstuft, die nach wenigen Hundert Ladezyklen an Leistung verlieren. Das bedeutet, dass man langfristig mit höheren Kosten rechnen muss, da Akkus ersetzt werden müssen.

  8. Ich habe kürzlich einen kabellosen Rasenmäher gekauft und musste feststellen, dass die Akkulaufzeit für meine große Rasenfläche tatsächlich zu kurz war, wie im Artikel beschrieben. Der Vorschlag mit austauschbaren Akkus ist eine Überlegung wert.

  9. Der Artikel macht deutlich, dass die ‚grenzenlose Mobilität‘ von Akku-Geräten einen hohen Preis hat. Die Umweltbilanz und die Kosten für Energie und Ersatzakkus sollten nicht unterschätzt werden.

  10. Die Empfehlung von Geo, tendenziell kabelgebundene Geräte zu wählen, erscheint logisch, wenn man bedenkt, dass der Betrieb direkt aus dem Stromnetz günstiger ist. Aber wie sieht es mit der zunehmenden Verbreitung von Smart Homes aus, wo kabellose Sensoren und Geräte immer wichtiger werden?

  11. Die Empfehlung des BR, Akkus einmal im Monat zu kalibrieren, klingt nach einem guten Wartungstipp. Ich frage mich, ob das bei allen Akkutypen notwendig ist oder nur bei bestimmten.

  12. Der Hinweis, dass Lithium-Ionen-Akkus am längsten halten, wenn sie nicht unter 20% entladen und nicht über 80% geladen werden, ist sehr nützlich. Ich werde meine Ladegewohnheiten entsprechend anpassen, um die Lebensdauer meiner Akkus zu verlängern.

  13. Es ist wichtig zu wissen, dass ein vollständig geladener oder entladener Akku seine Lebensdauer verkürzt. Ich werde versuchen, den Ladezustand zwischen 20 und 80 Prozent zu halten, um die Leistung zu optimieren.

Einen Kommentar hinterlassen

Exit mobile version