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Microsoft, Meta, Tesla und IBM legen Zahlen vor. KI spült Milliarden in die Kassen, kostet aber auch ein Vermögen. Was Anleger jetzt wissen müssen.

Microsoft: Umsatz top, Aktie floppt

Redmond hat abgeliefert. Der Umsatz sprang auf 81,3 Milliarden Dollar, Analysten hatten nur 80,3 Milliarden auf dem Zettel. Die Cloud-Sparte Azure brummt. Microsoft kassiert kräftig bei den OpenAI-Diensten und den Copilot-Lizenzen, die Firmen wie warme Semmeln kaufen. 

Trotzdem gibt es Misstöne. Windows und Gaming schwächeln. Und die Investoren werden nervös wegen der ausufernden Kosten für neue Rechenzentren. Ohne die geht aber nichts, wenn Microsoft die KI-Nachfrage bedienen will.

Die Reaktion der Börse war harsch. Trotz guter Zahlen sackte die Aktie nachbörslich um 6,5 Prozent ab auf unter 450 Dollar. 

Meta: Zuckerberg liefert, schockt dann aber mit Ausgaben-Plan

Mark Zuckerberg kann zufrieden sein. Im vierten Quartal 2025 schoss der Umsatz um 21 Prozent auf 59,9 Milliarden Dollar hoch. Analysten hatten nur 58,5 Milliarden erwartet. Der Gewinn pro Aktie erreichte 8,88 Dollar, acht Prozent mehr als die Experten gedacht hatten.

Instagram und Facebook spülen Geld in die Kassen. Das KI-gesteuerte Targeting der Werbung funktioniert bestens.

Dann der Hammer: Meta will 2026 mehr als 110 Milliarden Dollar in KI-Hardware stecken. Nvidia darf sich freuen, denn dessen Chips stehen ganz oben auf der Einkaufsliste. Aktionäre, die auf saftige Dividenden spekuliert hatten, schauten in die Röhre.

Die Börse nahm es gelassen. Die Meta-Aktie legte nachbörslich an der Nasdaq zeitweise knapp drei Prozent zu.

Tesla: Musk setzt alles auf KI und Roboter

Tesla hat im dritten Quartal einen operativen Gewinn von 1,4 Milliarden Dollar eingefahren. Das lag etwas über den Erwartungen von 1,3 Milliarden. Der Umsatz kratzte wie vorhergesagt an der 25-Milliarden-Marke. Die Aktie sprang nachbörslich um rund vier Prozent nach oben.

Elon Musk dreht derweil am großen Rad. Er setzt voll auf Künstliche Intelligenz und Autonomes Fahren. Diese Strategie hatte den Kurs zuletzt gestützt.

Am Mittwochabend kam die nächste Ankündigung: Tesla pumpt rund 2 Milliarden Dollar in Musks KI-Startup xAI. Damit festigt der Autobauer die Verbindung zu xAI. Musk will Tesla als Tech-Konzern positionieren, der von Robotik und selbstfahrenden Autos profitiert. Bei jeder Gelegenheit betont er: Die Zukunft von Tesla hängt an KI und autonomem Fahren.

IBM: Big Blue überrascht die Zweifler

IBM hat die Erwartungen übertroffen. Der Umsatz im vierten Quartal lag bei 19,7 Milliarden Dollar, mehr als die erwarteten 19,21 Milliarden.

Die Hybrid-Cloud-Sparte und die KI-Plattform watsonx laufen wie am Schnürchen. IBM verdient daran, dass Konzerne händeringend Hilfe bei der KI-Einführung suchen. Die komplexen Systeme bringt schließlich nicht jeder zum Laufen.

Der freie Cashflow beeindruckt besonders: 14,7 Milliarden Dollar für das Gesamtjahr 2025. Das Management blickt optimistisch auf 2026 und rechnet mit einem Wachstum von über fünf Prozent.

Die Börse honorierte die Zahlen. Die IBM-Aktie schnellte nachbörslich an der NYSE zeitweise um 8,42 Prozent auf 318,94 Dollar hoch.

Das große Bild: KI verschlingt Hunderte Milliarden

Eine Erkenntnis zieht sich durch alle Zahlen: Künstliche Intelligenz spült zwar Milliarden in die Kassen, kostet aber auch ein Vermögen. Die Tech-Riesen versenken Hunderte Milliarden in Rechenzentren und Chips.

Wer am Ende als Sieger vom Platz geht, steht noch in den Sternen.

Volker Tietz

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5 Kommentare

  1. Interesting update on Tech-Giganten öffnen die Bücher: KI bringt Milliarden – und verschlingt sie auch. Looking forward to seeing how this develops.

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