Besonders bemerkenswert ist ein neuer Serienauftrag im Kunststoffbereich, der künftig mehr als 10 Mio. EUR Umsatz pro Jahr liefern soll. Für 2026 dämpft das Management allerdings die Erwartungen und rechnet eher mit der unteren Hälfte der Umsatzprognose.

Der Konzernumsatz sank im ersten Halbjahr um 6 % auf 113,3 Mio. EUR. Im zweiten Quartal zeigte sich jedoch eine Belebung: Nach 54,9 Mio. EUR im Auftaktquartal stiegen die Erlöse auf 58,4 Mio. EUR. Trotz des Umsatzrückgangs verbesserte sich die EBIT-Marge von 7,0 auf 7,1 %. Das operative Ergebnis gab lediglich von 8,4 auf 8,0 Mio. EUR nach. Seit sieben Quartalen hält Technotrans die Marge damit stabil bei rund 7 %.

Auch die weiteren Ergebniskennzahlen entwickelten sich vergleichsweise robust. Die Bruttomarge stieg von 29,8 auf 30,2 %, die EBITDA-Marge von 9,8 auf 9,9 %. Unter dem Strich verdiente Technotrans 4,9 Mio. EUR nach 5,2 Mio. EUR im Vorjahr. Das Ergebnis je Aktie sank von 0,75 auf 0,71 EUR. Verantwortlich für die stabile Profitabilität waren der günstigere Produktmix, Kostendisziplin und das margenstarke Servicegeschäft. Doch für eine gute Börsenstory braucht es eben mehr.

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