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Der Höhenflug der deutschen Stahlkonzerne geht weiter: Thyssenkrupp und Salzgitter setzen ihre beeindruckende Kursrally auch zu Jahresbeginn 2026 fort. Investoren setzen auf eine wirtschaftliche Erholung und erwarten neue EU-Maßnahmen gegen Billigimporte aus China.

Die Aktien von Thyssenkrupp und Salzgitter haben ihre starke Entwicklung aus dem Vorjahr fortgesetzt und starten mit deutlichen Kursgewinnen ins Börsenjahr 2026. 

Besonders Thyssenkrupp überzeugte mit einem zwischenzeitlichen Anstieg von rund vier Prozent, womit das Papier das obere Ende der seit Oktober bestehenden Handelsspanne erreicht. Damit knüpft der Konzern an seine außergewöhnliche Performance von 2025 an.

Stahlbranche leidet unter Billigimporte aus China – die sollen aber verboten werden

Die positive Kursentwicklung wird vor allem von der Hoffnung auf eine wirtschaftliche Belebung in Deutschland und auf weitere protektionistische Maßnahmen der EU-Kommission getragen. 

Europas Stahlbranche leidet weiterhin unter dem Preisdruck durch staatlich subventionierte Billigimporte aus China, weshalb Investoren verstärkt auf politische Unterstützung setzen. 

Zusätzlichen Rückenwind gab die Abspaltung des Marineschiffbauers TKMS im Oktober, dessen Bewertung durch den anhaltenden Rüstungsboom gestützt wird.

Analysten sehen in den aktuellen Entwicklungen ein Signal für eine mögliche Trendwende in der europäischen Stahlindustrie. Sollte die EU weitere Schutzmaßnahmen gegen Importe aus China beschließen, könnten die deutschen Stahlwerte ihre Rally fortsetzen. Die Märkte bleiben jedoch angesichts globaler Unsicherheiten und des Wettbewerbsdrucks aus Asien wachsam.

Technische Analyse der Thyssenkrupp-Aktie von index-radar.de



HotStocks von index-radar.de

Thyssenkrupp – 4-Wochen-Prognosemodell – HotStocks von index-radar.de

Der Essener Industriekonzern hat in den vergangenen zwölf Monaten eine beeindruckende Aufwärtsbewegung hingelegt, die selbst erfahrene Marktbeobachter ins Staunen versetzte: Mit einem Kursplus von rund 139 Prozent ließ Thyssenkrupp den MDAX mit seiner vergleichsweise bescheidenen Entwicklung klar hinter sich. Nach einem furiosen Sprint im Frühjahr, der den Kurs binnen weniger Wochen mehr als verdoppelte, folgten mehrere abrupte Richtungswechsel – zuletzt ein spürbarer Rücksetzer von über 22 Prozent seit Mitte Oktober. Heute notiert die Aktie bei 9,37 Euro und bleibt damit klar im positiven Terrain, auch wenn die Dynamik spürbar nachgelassen hat.

Technisch betrachtet bewegt sich die Aktie aktuell knapp unter der 200-Tage-Linie, die bei 9,72 Euro verläuft – der Abstand ist gering, doch der Trend der Durchschnittslinie zeigt nach wie vor nach oben, wenn auch weniger steil als noch im Sommer. Die jüngsten Kursverluste haben die Übertreibung der Vormonate spürbar abgebaut, ohne den übergeordneten Trend zu brechen. Damit bleibt das Chartbild konstruktiv, auch wenn die Luft für einen weiteren Durchmarsch vorerst dünner wird.

Unsere Modelle zeigen eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine Fortsetzung der Konsolidierung: In den kommenden vier Wochen erwarten wir Thyssenkrupp in einer Spanne zwischen 7,00 und 11,00 Euro, der wahrscheinlichste Wert liegt leicht unter dem aktuellen Kurs. Die Prognose signalisiert ein moderates Rückschlagpotenzial von knapp drei Prozent, während stärkere Ausreißer nach oben oder unten im Rahmen der historischen Schwankungsbreite nicht ausgeschlossen sind.



HotStocks von index-radar.de

Thyssenkrupp – Performance vs. Banchmark – HotStocks von index-radar.de

Unser Vorhersagemodell für die kommenden vier Wochen berücksichtigt saisonale Trends aus vergleichbaren Perioden der vergangenen Jahrzehnte, zyklische Muster und die Vorgaben von unserem Aktienklima Deutschland. Die Schwankungsgrenzen („Prognose-Ränder“) berechnen wir aus der aktuellen impliziten Volatilität von Calls und Puts, sie basieren somit auf der in Optionsprämien eingepreisten Erwartung der Investoren.

Das Original zu diesem Beitrag „Thyssenkrupp startet mit Kurssprung ins neue Jahr“ stammt von Index Radar.

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12 Kommentare

  1. Hans G. Becker am

    Die Erwähnung der 200-Tage-Linie bei 9,72 Euro ist hilfreich für eine technische Analyse. Bleibt zu beobachten, ob der Kurs diese Marke nachhaltig überschreiten kann – das wäre ein starkes Kaufsignal.

  2. Der Rücksetzer von über 22 Prozent seit Mitte Oktober bei Thyssenkrupp schreckt mich ehrlich gesagt etwas. War das eine Korrektur nach der starken Rally, oder ein Vorbote für größere Probleme?

  3. Die erwähnte Handelsspanne, die Thyssenkrupp seit Oktober erreicht hat, ist ein stabiles Zeichen. Auch wenn die Dynamik nachlässt, deutet es auf eine gewisse Widerstandsfähigkeit des Kurses hin.

  4. Ich finde es positiv, dass Analysten eine mögliche Trendwende in der europäischen Stahlindustrie sehen. Das würde viele Arbeitsplätze und Wertschöpfungsketten sichern.

  5. Lea Y. Hoffmann am

    Die Hoffnung auf eine wirtschaftliche Belebung in Deutschland als treibende Kraft hinter den Kursgewinnen wirkt etwas optimistisch angesichts der aktuellen Konjunkturdaten. Ist das realistisch?

  6. Mich wundert, dass der Artikel die Auswirkungen der EU-Maßnahmen auf kleine und mittlere Unternehmen in der Stahlindustrie nicht weiter beleuchtet. Profitieren diese überhaupt von den Schutzmaßnahmen?

  7. Die Kurssteigerung von Thyssenkrupp um 139 Prozent in den letzten zwölf Monaten ist wirklich bemerkenswert, besonders im Vergleich zur ‚bescheidenen‘ Entwicklung des MDAX – scheint, als ob der Markt großes Potenzial in der Stahlbranche sieht.

    • Lukas Hoffmann am

      Genau, und die Abspaltung von TKMS im Oktober dürfte hier auch eine Rolle spielen, da der Rüstungsboom deren Bewertung stützt. Interessant zu sehen, wie sich das langfristig auswirkt.

  8. Die ‚wachsame‘ Haltung der Märkte angesichts des Wettbewerbsdrucks aus Asien ist verständlich. Es ist wichtig, dass Thyssenkrupp und Salzgitter ihre Kostenstrukturen weiter optimieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

  9. Ich bin etwas skeptisch, ob die EU tatsächlich genügend Schutzmaßnahmen gegen chinesische Billigimporte einführen wird, um die Stahlbranche nachhaltig zu unterstützen. Die politische Umsetzung ist oft zögerlich, trotz des Preisdrucks.

    • Ein berechtigter Punkt. Die Abhängigkeit von chinesischen Märkten ist enorm, und drastische Maßnahmen könnten zu Gegenreaktionen führen.

  10. Peter E. Schäfer am

    Die Tatsache, dass Thyssenkrupp im Frühjahr innerhalb weniger Wochen seinen Kurs mehr als verdoppelte, zeigt, wie stark die Dynamik war. Eine solche Performance ist selten und schwer zu wiederholen.

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