Der geplante Verkauf der Stahlsparte von Thyssenkrupp könnte damit eine Struktur annehmen, die in der deutschen Industriegeschichte in dieser Form selten ist. Nach Reuters-Informationen wird derzeit ein Szenario diskutiert, bei dem Jindal Steel International in einem ersten Schritt die Mehrheit an Thyssenkrupp Steel Europe (TKSE) übernimmt. Im Gespräch ist eine initiale Beteiligung von voraussichtlich 60 %. Die verbleibenden 40 % würden demnach zu einem späteren Zeitpunkt den Besitzer wechseln, entweder in zwei Tranchen zu je 20 % oder in einem einzigen Folgeschritt.
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