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Gratis-Trading wackelt: Ab Juli 2026 ändert sich das Geschäftsmodell von Trade Republic. Müssen Anleger bald mehr zahlen, oder bleibt alles wie gewohnt?

Bei Trade Republic verwalten und investieren inzwischen viele Menschen in Deutschland ihr Geld. Mit dem Verbot der als Payment for Order Flow (PFOF) bekannten Praxis innerhalb der EU zum 30. Juni 2026 steht jedoch eine wichtige Änderung für den Anbieter und seine Wettbewerber bevor. Viele fragen sich, ob sich dadurch die Gebühren beim Handeln in der App verändern könnten.

Trade Republic: Das kommt ab Juli 2026 wirklich auf Sie zu

Mit der Umsetzung des PFOF-Verbots in diesem Jahr dürfen Online-Broker wie Trade Republic kein Geld mehr dafür annehmen, dass sie deine Order an einen bestimmten Handelsplatz oder Market Maker weiterleiten. Festgesetzt ist diese Neuerung in Artikel 39a der EU-Verordnung MiFIR (Markets in Financial Instruments Regulation), dem Regelwerk rund um den Handel mit Finanzinstrumenten in der Europäischen Union.

Hintergrund sind potenzielle Interessenskonflikte, wenn der Broker an der Weiterleitung verdient, weil er im Zweifel nicht den besten Preis für Nutzer, sondern den lukrativsten Weg für sich auswählt. Für Nutzer heißt das vor allem, dass viele ihr Geschäftsmodell überdenken und umbauen müssen, wodurch Ordergebühren, Spreads oder Abo-Modelle wieder stärker in den Vordergrund rücken könnten.

Das sagt ein Finanzexperte

Wie der Finanzexperte und Geschäftsführer von Finanztip, Saidi Sulilatu, in einem Videopost auf Instagram erklärt, machen derzeit in der Community von Trade Republic genau aus diesem Grund Gerüchte über mögliche Gebührensteigerungen bei dem Neobroker die Runde. Doch wie sieht es wirklich aus?

Um auch nach dem PFOF-Verbot kostenoptimiert arbeiten zu können, will Trade Republic künftig selbst als Market Maker auftreten. So kann der Broker Handelsaufträge eigenständig abwickeln und bleibt unabhängig von externen Rückvergütungen. Für Nutzer bedeutet das laut Sulilatu zunächst, dass sich die Kostenstruktur technisch ändert. Automatisch teurer werden muss sie deshalb aber noch nicht.

Gebühren, Spreads und deine Aufmerksamkeit

Ein echter Preissprung gilt derzeit zumindest als unwahrscheinlich, so der Experte. Der Konkurrenzdruck unter Neo-Brokern sei groß, und viele Nutzer würden bei höheren Gebühren wohl direkt wechseln. Dennoch lohnt es sich, die Entwicklung bei Trade Republic genau im Blick zu behalten.

Ob ihr Depot mehr kosten wird, hängt aber nicht nur von klar sichtbaren Gebühren ab, sondern auch von sogenannten Spreads, also der Differenz zwischen An- und Verkaufspreis. Hier könnte sich im Hintergrund etwas verschieben. Wichtig ist deshalb, dass Nutzer künftig auch auf diese Details achtest.

Quellen: European Securities and Markets Authority, Instagram/ finanztip

Von Dana Neumann

Das Original zu diesem Beitrag „Trade Republic: Neue Kostenregel? Das befürchten viele Nutzer jetzt“ stammt von futurezone.de.

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6 Kommentare

  1. Interesting update on Trade Republic: Bei Nutzern wächst jetzt die Angst vor neuen Gebühren. Looking forward to seeing how this develops.

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