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- VISA Inc. – WKN: A0NC7B – ISIN: US92826C8394 – Kurs: 349,770 $ (NYSE)
- MasterCard Inc. – WKN: A0F602 – ISIN: US57636Q1040 – Kurs: 575,540 $ (NYSE)
- Bank of America Corp. – WKN: 858388 – ISIN: US0605051046 – Kurs: 55,850 $ (NYSE)
- JPMorgan Chase & Co. – WKN: 850628 – ISIN: US46625H1005 – Kurs: 329,190 $ (NYSE)
- Capital One Financial Corp. – WKN: 893413 – ISIN: US14040H1059 – Kurs: 249,200 $ (NYSE)
Das Problem mit dem 10%-Deckel
US-Verbraucher halten derzeit über eine Billion USD Kreditkartenschulden. Die durchschnittliche APR liegt bei rund 22 %. Banken und Kartenemittenten verdienen daran Milliarden. Nicht aus böser Absicht, sondern weil Risiko einen Preis hat. Wer Kredite an Haushalte mit mittelmäßiger Bonität vergibt, kalkuliert Ausfälle ein. Die Marge deckt das Risiko.
Ein Zinsdeckel bei 10 % dreht diese Logik um. Plötzlich rechnet sich Kreditvergabe für große Teile der Kundenbasis nicht mehr. Das Resultat ist nicht mehr Affordability, sondern weniger Zugang. Banken werden restriktiver, Limits sinken, Karten werden gekündigt.
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Wer am stärksten betroffen ist
✅ Kartenemittenten: Direkter Treffer ins Ergebnis
Capital One oder Synchrony Financial sind spezialisierte Kreditkartengeschäfte mit hohem Exposure zu Konsumentenkrediten. Synchrony etwa verdient fast ausschließlich an Kreditkartenzinsen. Ein Zinsdeckel eliminiert faktisch das Geschäftsmodell für Kunden mit schwächerer Bonität. Capital One hat ebenso dreistellige Milliarden Dollar an ausstehenden Kreditkartenforderungen.
Die großen Banken wie JPMorgan Chase oder Bank of America sind diversifizierter, aber auch sie verdienen Milliarden mit Karten. Ein Deckel würde das Segment massiv belasten, auch wenn Investment Banking und Retail Banking das abfedern.
✅ Zahlungsnetzwerke: Indirekter Treffer
Visa und Mastercard verdienen nicht an Zinsen. Sie verdienen an Transaktionsvolumen und Gebühren pro Swipe. Trotzdem trifft sie ein Zinsdeckel. Warum?
Weil Banken weniger Karten ausgeben, Limits senken und Risikoappetit verlieren. Weniger Kreditvergabe bedeutet weniger Ausgaben auf Kredit, weniger Transaktionen, weniger Gebühreneinnahmen.
Spannend wird auch, wie Red Violet oder FICO reagieren – als indirekte Player.
✅ Fintechs und Buy-Now-Pay-Later-Anbieter: Profiteure oder Verlierer?
Unternehmen wie Affirm oder Klarna könnten kurzfristig profitieren, wenn Verbraucher von klassischen Kreditkarten auf Ratenkredite ausweichen. Aber auch sie refinanzieren sich über Banken, die bei einem Zinsdeckel restriktiver werden. Langfristig sind auch sie vom gleichen Umfeld betroffen.
Darf er das?
Trump kündigt das per Social Media an. Nicht per Gesetz, nicht per Verordnung. Das wirft sofort die Frage auf: Kann er das überhaupt? Zinsobergrenzen sind typischerweise Sache des Kongresses oder der Bundesstaaten. Der Präsident allein hat eigentlich keine direkte Handhabe. Ohne Kongress bleibt das rechtlich fragil.
Das Problem: Unsicherheit lähmt. Banken planen keine neuen Kartenprodukte, solange unklar ist, ob der Deckel kommt.
Die Ankündigung allein dürfte reichen, um Kapitalmärkte nervös zu machen.
Fazit
Sollte es dazu kommen, dürften sich Banken zurückziehen. Sie kündigen Karten bei Hochrisiko-Kunden, senken Limits, vergeben nur noch an Kunden mit Top-Scores. Der Zugang zu Kredit sinkt, besonders für Menschen, die ihn am meisten brauchen. Genau die Gruppe, die Trump schützen will, verliert. Alternativ könnten Banken die Kosten verschieben. Was bei Zinsen verloren geht, holen sie sich über Gebühren zurück.
Für die betroffenen Firmen würde es aber Margenverfall, höhere Kreditausfälle (weil nur noch Risikokunden übrig bleiben) und sinkende Volumina bedeuten. Dennoch: Die Reaktion am Montag dürfte deutlich ausfallen. Aber Trump kündigt viel an, setzt wenig um. Ein Zinsdeckel ohne Kongress ist schwer durchsetzbar. Wenn der Markt überreagiert und Bankaktien abstraft, obwohl rechtlich nichts passiert, entstehen Kaufgelegenheiten. Wenn der Deckel tatsächlich kommt, sind die Fundamentaldaten für 1J im Eimer.
Die Ankündigung ist real, die Umsetzung fraglich.
Meine Top Picks für 2026? Diese habe ich exklusiv im AktienPuls360 genannt
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Viel Erfolg wünscht Euch Valentin
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14 Kommentare
Die Aussage, dass die großen Banken wie JPMorgan Chase und Bank of America, trotz ihrer Diversifizierung, durch einen Zinsdeckel erheblich belastet würden, ist ein wichtiger Punkt. Es ist nicht nur ein Problem der kleinen Akteure.
Die Tatsache, dass Capital One dreistellige Milliarden Dollar an ausstehenden Kreditkartenforderungen hat, zeigt, wie verwundbar sie gegenüber einer solchen Regulierung sind. Das ist ein enormes Risiko für die Aktionäre.
Besonders besorgt bin ich über die Auswirkungen auf spezialisierte Kreditkartengeschäfte wie Synchrony Financial, die fast ausschließlich von Kreditkartenzinsen leben. Ein Wegfall dieses Geschäftsmodells könnte gravierende Folgen haben.
Ich frage mich, ob die Regierung alternative Lösungen in Betracht gezogen hat, um die Kreditkosten zu senken, anstatt direkt einen Zinsdeckel festzulegen. Ein Anreiz für Banken zur Bonitätsprüfung könnte auch helfen.
Die 14-tägige unverbindliche Testphase von AktienPuls360 scheint attraktiv, um die Kombination aus fundiertem Research und Charttechnik zu testen. Lohnt es sich wirklich, wenn man bereit ist, dafür zu zahlen?
Ich habe die Testphase auch genutzt und fand die täglichen Marktanalysen und die Live-Webinare sehr hilfreich, um ein besseres Verständnis für die aktuelle Lage zu bekommen.
Der Artikel erwähnt das ‚Experten-Battle Charttechnik vs. Fundamentalanalyse‘ im AktienPuls360. Klingt nach einer spannenden Kombination verschiedener Ansätze – ist das wirklich so effektiv, wie es dargestellt wird?
Die Erwähnung einer Kreditkartenschuldenlast von über einer Billion US-Dollar bei den Konsumenten ist schon enorm. Wie realistisch ist ein Zinsdeckel von 10% angesichts dieser Summe und der hohen durchschnittlichen APR von 22% für die Banken überhaupt?
Ich bin etwas skeptisch, ob der Zinsdeckel tatsächlich die Erschwinglichkeit für Verbraucher erhöht. Der Artikel argumentiert, dass er stattdessen den Zugang zu Krediten verringern könnte, weil die Banken restriktiver werden. Das wäre kontraproduktiv.
Könnte der sinkende Kreditkartenumsatz, der durch den Zinsdeckel entstehen würde, die Gebühren für Händler erhöhen, um die Verluste der Zahlungsnetzwerke wie Visa und Mastercard zu kompensieren? Das wäre eine versteckte Folge.
Es ist interessant zu sehen, wie Unternehmen wie Affirm und Klarna in diesem Szenario positioniert sind. Werden sie tatsächlich profitieren, oder sehen sie sich anderen Herausforderungen gegenüber?
Die Erwähnung von Red Violet und FICO als indirekte Akteure macht deutlich, dass der Zinsdeckel weitreichende Auswirkungen auf das gesamte Kreditökosystem haben könnte. Das ist komplexer als es zunächst scheint.
Wenn Banken aufgrund des Zinsdeckels tatsächlich dazu übergehen, Kreditkarten zu kündigen und Limits zu senken, könnte das gerade die Menschen treffen, die auf Kreditkarten als Notfallreserve angewiesen sind.
Das ist ein sehr wichtiger Punkt. Die unbeabsichtigten Folgen für einkommensschwache Haushalte dürfen nicht unterschätzt werden.