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durch den südkoreanischen Mischkonzern Doosan Bobcat ist geplatzt. Die entsprechenden Gespräche würden nicht fortgesetzt, teilten die Deutschen am Donnerstagabend mit. Die Wacker-Aktie brach auf der Handelsplattform Tradegate im nachbörslichen Geschäft in einer ersten Reaktion um mehr als 15 Prozent ein.

Anfang Dezember hatte das im SDax notierte Unternehmen mitgeteilt, dass Doosan Bobcat Aktien im Umfang von etwa 63 Prozent des Grundkapitals von Großaktionären der Wacker Neuson erwerben wolle. Zudem planten die Südkoreaner ein öffentliches Übernahmeangebot in Form eines Barangebots an alle außenstehenden Aktionäre. Die Nachricht hatte die Wacker-Aktie um rund ein Viertel angetrieben. Mit 20,45 Euro lag das Papier am Abend aber immer noch über dem Kurs von knapp 19 Euro unmittelbar vor Bekanntwerden des Übernahmeinteresses.

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Wacker Neuson baut unter den Marken Wacker Neuson, Kramer, Weidemann und Enar alles von Baggern und Radladern bis hin zu Stampfern und Walzen. Das Unternehmen mit Sitz in München mit rund 6.000 Mitarbeitern hat seine Wurzeln in einer Schmiede, die 1848 zur Zeit der Deutschen Revolution in Dresden gegründet wurde.

Eine Reihe von Wacker-Neuson-Aktionären bündeln ihre Anteile in der Wacker Familiengesellschaft mbH, die 15 Prozent des Unternehmens besitzt. Eine Stiftung namens PIN Privatstiftung hält 26 Prozent, während die SWRW Verwaltungs-GmbH einen Anteil von 17 Prozent besitzt.he

Quelle: dpa-AFX

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12 Kommentare

  1. Die Produktpalette von Baggern bis Walzen ist breit gefächert. Wird Wacker Neuson nun versuchen, sich auf bestimmte Bereiche zu konzentrieren, um wettbewerbsfähiger zu bleiben?

  2. Die Beteiligungsstruktur mit der Wacker Familiengesellschaft (15 Prozent), der PIN Privatstiftung (26 Prozent) und der SWRW Verwaltungs-GmbH (17 Prozent) macht eine Übernahme generell komplizierter. Hat das eine Rolle gespielt?

  3. Die anfängliche Kurssteigerung um rund ein Viertel nach der Bekanntgabe des Interesses zeigt, wie stark der Markt auf die Übernahme spekuliert hatte. Diese Erwartungen wurden nun enttäuscht.

  4. Ich bin gespannt, wie Wacker Neuson nun ohne die Aussicht auf eine Übernahme agieren wird. Werden sie weiterhin auf Wachstum setzen, oder eher eine Konsolidierungsstrategie verfolgen?

  5. Mit rund 6.000 Mitarbeitern ist Wacker Neuson ein bedeutender Arbeitgeber, insbesondere in München. Hoffentlich hat der geplatzte Deal keine negativen Auswirkungen auf die Beschäftigung.

  6. Die Tatsache, dass Doosan Bobcat ursprünglich 63 Prozent der Aktien von Großaktionären erwerben wollte, deutet auf eine sehr ambitionierte Strategie hin. Vielleicht waren die Bedingungen für Wacker Neuson doch zu ungünstig.

    • Das könnte gut sein. Ein öffentliches Übernahmeangebot für die restlichen Aktionäre wäre bei diesem Ausgangspunkt auch schwierig durchzusetzen gewesen.

  7. Es ist bemerkenswert, dass die Aktie trotz des Einbruchs immer noch über dem Kurs von vor dem Übernahmeinteresse liegt (20,45 Euro vs. knapp 19 Euro). Das deutet auf ein gewisses Vertrauen in das Unternehmen hin.

  8. Wacker Neuson hat eine beeindruckende Historie, die bis zu einer Schmiede im Jahr 1848 zurückreicht. Schade, dass diese Tradition nun nicht unter koreanischer Führung weitergeführt wird.

  9. Lukas U. Schmidt am

    Ich frage mich, was genau der Grund für das Platzen der Übernahme ist. War es eine Einigung mit den Großaktionären, die nicht zustande kam, oder gab es regulatorische Bedenken?

  10. Jonas Schneider am

    Der Kurssturz um über 15 Prozent auf Tradegate ist heftig, besonders wenn man bedenkt, dass die Aktie vor der Bekanntgabe des Interesses von Doosan Bobcat bei knapp 19 Euro lag – ein deutlicher Verlust für Aktionäre.

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