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Michael Saylor kennt kein Halten. Während die Krypto-Märkte nach den Rekorden des Vorjahres weiterhin nach Luft schnappen, schaufelt der Gründer von Strategy weiter Bitcoin in die Firmenbilanz.

Zwischen dem 20. und 25. Januar legte das Unternehmen erneut nach: 2.932 Bitcoins für rund 264 Millionen Dollar. Die Dimensionen, in denen Saylor operiert, haben längst jede Relation zum ursprünglichen Softwaregeschäft verloren. Laut SEC-Filing hält Strategy nun insgesamt 712.647 BTC. Das entspricht etwa 3,4 Prozent der gesamten jemals existierenden Menge an Bitcoin.

Noch in der Vorwoche hatte das Unternehmen für 2,1 Milliarden Dollar zugeschlagen. Saylor selbst kommentierte den jüngsten Kauf gewohnt martialisch auf der Plattform X mit den Worten „Unstoppable Orange“.

Stabilität oder Größenwahn?

Zwar folgen andere börsennotierte Unternehmen wie MARA (53.250 BTC) oder Metaplanet (35.102 BTC) dem Vorbild, doch niemand agiert mit einer derart riskanten Kapitalstruktur wie Strategy. Saylor verteidigt sein Modell aus Eigenkapital, Wandelanleihen und Vorzugsaktien regelmäßig. Er behauptet, das Unternehmen könne selbst einen 90-prozentigen Kurseinbruch über vier bis fünf Jahre überstehen.

Kritiker sehen darin jedoch eine gefährliche Selbsttäuschung. Wenn das Marktsentiment kippt und die Aktie dauerhaft unter dem Wert der Assets handelt, wird die Refinanzierung der massiven Schuldenberge schwieriger und teurer.

Strategy ist längst kein Softwarehaus mehr, sondern ein hochgehebelter Bitcoin-Proxy mit angeschlossenem IT-Restgeschäft. Die jüngsten Zukäufe zeigen: Saylor bleibt seiner Linie treu – koste es was es wolle. Anleger, die Bitcoin im Portfolio haben wollen, sollten lieber auf den Bitcoin ETP von nxtAssets setzen. Damit profitieren Anleger direkt von der Entwicklung des Bitcoin ohne eine eigene Wallet haben zu müssen. Mehr Infos dazu hier.

Die nxtAssets GmbH, an welcher die Börsenmedien AG unmittelbar eine Beteiligung hält, ist Emittentin des Finanzprodukts: nxtAssets Bitcoin direct.

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18 Kommentare

  1. Laura Schneider am

    712.647 BTC – diese Zahl ist schwer zu greifen. Das ist mehr, als viele kleine Länder an Reserven haben. Wie rechtfertigt Saylor diese massive Konzentration?

  2. Es ist interessant zu sehen, dass Strategy trotz des aktuellen Krypto-Winters weiter Bitcoins kauft. Deutet das auf eine langfristige Strategie hin, oder einfach nur auf Starrsinn?

  3. Die Empfehlung, stattdessen auf den Bitcoin ETP von nxtAssets zu setzen, ist verständlich. Es scheint eine sicherere Möglichkeit zu sein, in Bitcoin zu investieren, ohne sich den Risiken von Strategy aussetzen zu müssen.

  4. Die Tatsache, dass Strategy hauptsächlich aus Eigenkapital, Wandelanleihen und Vorzugsaktien finanziert wird, ist ein entscheidender Faktor. Wie beeinflusst diese Struktur die Flexibilität des Unternehmens in Krisenzeiten?

  5. Saylors Behauptung, das Unternehmen könne einen 90-prozentigen Kurseinbruch überstehen, klingt sehr optimistisch. Welche konkreten Annahmen liegen dieser Kalkulation zugrunde, und sind diese realistisch?

  6. Hans T. Becker am

    Die Tatsache, dass Strategy jetzt 3,4% aller Bitcoins hält, ist wirklich bemerkenswert – das ist ein enormer Einfluss auf den Markt, der fast schon an Staatsniveau erinnert. Wie wird sich diese Konzentration langfristig auf die Dezentralisierung von Bitcoin auswirken?

  7. Die 2,1 Milliarden Dollar Investition der Vorwoche in Kombination mit den jüngsten Käufen zeigen, dass Saylor bereit ist, sehr viel Geld zu riskieren. Ist das verantwortungsvolles Wirtschaften?

  8. Der Vergleich mit ‚Größenwahn‘ ist hart, aber angesichts der massiven Schuldenberge von Strategy vielleicht nicht unbegründet. Wie hoch ist das Risiko eines Zahlungsausfalls, wenn Bitcoin tatsächlich stark fällt?

  9. Die ‚Unstoppable Orange‘-Botschaft auf X ist zwar martialisch, aber auch ein starkes Marketinginstrument. Saylor versteht es, eine Marke um Bitcoin aufzubauen.

  10. Ich frage mich, ob die anderen börsennotierten Unternehmen, die Bitcoin kaufen, wie MARA mit ihren 53.250 BTC, wirklich von Strategy lernen oder einfach nur auf den Zug aufspringen. Ihre Kapitalstrukturen sind ja deutlich anders.

  11. Laura Hoffmann am

    Die Entwicklung von Strategy ist ein Lehrstück über die Risiken und Chancen von Bitcoin. Es zeigt, wie schnell sich ein Unternehmen verändern kann, wenn es alles auf eine Karte setzt.

  12. Peter W. Müller am

    Ich bin gespannt, wie sich die Situation entwickelt, wenn Bitcoin wieder deutlich steigt. Wird Strategy dann als Visionär gefeiert, oder als Glückspilz?

  13. Die Investition von 264 Millionen Dollar für 2.932 Bitcoins zwischen dem 20. und 25. Januar zeigt Saylors unerschütterlichen Glauben. Aber ist es nicht auch ein Zeichen dafür, dass er den Preis für Bitcoin als langfristig stabil sieht?

  14. Metaplanet mit ihren 35.102 BTC sind ein gutes Beispiel dafür, dass Strategy nicht allein mit dieser Strategie ist, aber die Größenordnung ist einfach anders.

  15. Lukas B. Hoffmann am

    Es ist faszinierend, wie sich Strategy von einem Softwarehaus zu einem ‚hochgehebelten Bitcoin-Proxy‘ entwickelt hat. Ist das ein nachhaltiges Geschäftsmodell, oder eine riskante Spekulation?

  16. Jonas Q. Hoffmann am

    Ich habe selbst Bitcoin, aber die Strategie von Strategy erscheint mir zu riskant. Die Abhängigkeit von einem einzigen Asset ist einfach zu hoch.

  17. Die Refinanzierung der Schuldenberge könnte tatsächlich zum Problem werden, wenn das Marktsentiment kippt. Wie plant Strategy, diese Risiken zu managen?

  18. Ich bin skeptisch, ob ein Unternehmen mit einer so riskanten Kapitalstruktur wirklich ‚unstoppable‘ sein kann, wie Saylor behauptet. Die Realität könnte anders aussehen, wenn die Zinsen steigen oder die Wirtschaft abkühlt.

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