Listen to the article

0:00
0:00

Kernaussagen

🌐 Translate Article

Translating...

📖 Read Along

💬 AI Assistant

🤖
Hi! I'm here to help you understand this article. Ask me anything about the content!

US-Präsident Joe Biden ist besorgt über die mögliche Reaktion Donald Trumps, sollte der Republikaner die Präsidentenwahl im November verlieren.

Er sei „überhaupt nicht zuversichtlich“, dass es in diesem Fall eine friedliche Machtübergabe geben werde, antwortete er in einem Interview des US-Senders CBS News auf eine entsprechende Frage.

Biden bezog sich dabei auf das „Blutbad“-Zitat Trumps vom März. Damals hatte der Ex-Präsident bei einer Wahlkampfveranstaltung gesagt: „Wenn ich nicht gewählt werde, wird es ein Blutbad geben.“ In dem Interview sagte der US-Präsident zu Trumps Äußerungen: „Er meint, was er sagt. Wir nehmen ihn nicht ernst. Er meint es so.“

Man könne sein Land nicht nur lieben, wenn man gewinne, ergänzte Biden, der selbst aus dem Rennen um die Präsidentschaft ausgestiegen ist. CBS News veröffentlichte am Mittwoch (Ortszeit) Ausschnitte des Interviews. Am Sonntag soll es komplett ausgestrahlt werden.

Bei der Wahl 2020 hatte Trump seine Niederlage nicht akzeptiert. Als der Kongress im Januar 2021 zusammenkam, um den Sieg Bidens formal zu bestätigen, stürmten Unterstützer Trumps gewaltsam das Kapitol in Washington. Der Republikaner hatte seine Anhänger zuvor bei einer Rede durch unbelegte Behauptungen aufgewiegelt, der Wahlsieg sei ihm durch massiven Betrug gestohlen worden.

Vor knapp vier Wochen war Trump Ziel eines Anschlags geworden. Ein 20-Jähriger hatte bei einer Wahlkampfveranstaltung im US-Bundesstaat Pennsylvania das Feuer eröffnet und den 78-Jährigen am Ohr getroffen. Ein Zuschauer wurde getötet, zwei weitere schwer verletzt. Sicherheitskräfte töteten den Täter.

/jv/DP/mis

WASHINGTON (dpa-AFX)

Bildquellen: lev radin / Shutterstock.com, Jabin Botsford/The Washington Post via Getty Image



Den vollständigen Artikel hier lesen

Teilen.

Finanzen.net ist ein deutsches Finanzportal mit Sitz in Karlsruhe. Es wird von der finanzen.net GmbH betrieben, deren Anteile nach dem Verkauf durch die Axel Springer SE an das britische Private-Equity-Unternehmen Inflexion übergingen.

Einen Kommentar hinterlassen

Exit mobile version