Mit dem jüngsten Beschluss der Federal Communications Commission dürfen neue Drohnen und zentrale Komponenten aus dem Ausland künftig nicht mehr importiert, vermarktet oder verkauft werden. Besonders betroffen sind der chinesische Marktführer DJI sowie der kleinere Wettbewerber Autel Robotics. Washington begründet den Schritt mit nationalen Sicherheitsrisiken. Für viele Anwender ist es ein Schock.

Sicherheitsargumente treffen auf die wirtschaftliche Realität

Das Verbot ist das Ergebnis einer jahrelangen politischen Auseinandersetzung. Bereits 2017 untersagte das US-Militär den Einsatz von DJI-Drohnen, später folgten Warnungen vor möglichem Datenabfluss und einer potenziellen Einflussnahme chinesischer Stellen. Das Pentagon stufte DJI sogar als chinesisches Militärunternehmen ein. Eine Klage des Konzerns gegen diese Einstufung blieb erfolglos.

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