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Volkswagen plant laut einem Bericht des Manager Magazins ein drastisches Sparprogramm. Bis Ende 2028 soll Konzernchef Oliver Blume die Kosten um 20 Prozent senken wollen. Dazu könnte es auch Werksschließungen geben.

Das hätten Insider nach einer Klausur oberster Führungskräfte Mitte Januar in Berlin durchsickern lassen. Anderenfalls sei die Rendite angesichts der Flaute in China, der US-Zollpolitik und des schwierigen Wettbewerbsumfelds nicht auf ein zukunftsfähiges Niveau zu bringen, schreibt das Wirtschaftsmagazin. Auch die Ausgaben für Software und die doppelte Entwicklung von Verbrennern und Elektroantrieben blieben schließlich hoch.

„Wir müssen die Gewinnschwelle senken“, wird Blume zitiert. 20 Prozent Kostenminus seien „die Ambition“, heiße es an der Konzernspitze – in den Marken und Gesellschaften, über alle Kostenarten hinweg. 20 Prozent ginge bei Volkswagen in die Richtung von 60 Milliarden Euro.

Volkswagen muss „überall“ sparen

Wie genau das ambitionierte Zeil erreicht werden soll, sagte das Management bei der Klausur noch nicht. Aber eigentlich sei klar: „überall“, berichtet das Manager Magazin unter Berufung auf einen Anwesenden. Finanzchef Arno Antlitz soll schon weiter denken. „Steuerungsthemen, Projekte, Kosten. Das wird ein Sanierungsprogramm“, erzählte ein Beteiligter.

„Im Prinzip“ soll alles auf dem Prüfstand stehen: „Materialkosten, Entwicklung, Vertrieb, Overhead.“ Ein Insider erwartet radikalere Schritte als zuletzt bei der Kernmarke VW, wo bis 2030 rund 35.000 Stellen gestrichen werden sollen: „Es muss auch um Werksschließungen gehen.“

Was das neue Programm für die Jobs im Konzern bedeutet, ist laut dem Bericht noch offen. Bei VW und Audi würden 2024 und 2025 beschlossene Abbauprogramme gerade erst umgesetzt. Bei Porsche hätten Betriebsrat und Vorstand ihre Verhandlungen im Dezember verschoben. Bei VW und Audi stünden im März Betriebsratswahlen an. Bis dahin werde es ruhig bleiben, erwarteten viele im Unternehmen – „aber auch nur bis dahin“, so das Manager Magazin.

Gegenüber der Bild verwies Volkswagen auf bereits laufende Performance-Programme und Einsparungen in zweistelliger Milliardenhöhe. Zu den Berichten über ein neues 20-Prozent-Sparziel und mögliche Werksschließungen äußerte sich der Konzern nicht konkret. Am 10. März möchte CEOa Blume einen Zwischenstand vorstellen.

Das Original zu diesem Beitrag „Volkswagen soll drastisches Sparpogramm bis Ende 2028 erwägen“ stammt von ecomento.

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