Listen to the article
Kernaussagen
🌐 Translate Article
📖 Read Along
💬 AI Assistant
Mit mehr als 1,2 Bio. USD verwaltetem Vermögen sieht sich Blackstone am Beginn einer Phase, in der sich nach zwei schwierigen Jahren wieder Chancen öffnen. Auf einer von Goldman Sachs veranstalteten Konferenz Mitte Dezember zeigte sich Präsident und COO Jon Gray entsprechend zuversichtlich mit Blick auf 2026: stabile Unternehmensergebnisse, nachlassender Inflationsdruck und ein wieder funktionierender Markt für Verkäufe und Börsengänge bilden aus seiner Sicht den Nährboden für neues Wachstum.
Zahlen, die den Optimismus tragen
Gray stützt seine Einschätzung auf die operative Entwicklung in den Portfoliounternehmen. Im dritten Quartal wuchsen die Umsätze der Private-Equity-Beteiligungen um 9 %, die Margen legten zu, Ausfälle bei riskanteren Kreditnehmern blieben niedrig. Gleichzeitig sieht Blackstone den Inflationsdruck weniger ausgeprägt, als es viele Schlagzeilen vermuten lassen. Insbesondere bei Wohnungsmieten, einem zentralen Preistreiber, liege die Entwicklung nach internen Daten deutlich unter den 4 %, die sich derzeit im offiziellen Verbraucherpreisindex widerspiegeln.
Den vollständigen Artikel hier lesen


19 Kommentare
Es ist gut zu sehen, dass Blackstone optimistisch in die Zukunft blickt, aber es bleibt abzuwarten, ob sich diese Prognosen tatsächlich bewahrheiten, besonders angesichts globaler Unsicherheiten.
Ich bin gespannt, ob die stabilen Unternehmensergebnisse, die Blackstone sieht, sich auch in den kommenden Quartalen bestätigen werden, oder ob es sich um eine Ausnahmeerscheinung handelt.
Ich bin etwas skeptisch. Es ist leicht, optimistisch zu sein, wenn man 1,2 Billionen USD verwaltet. Die Auswirkungen auf den ‚kleinen‘ Mann bleiben abzuwarten.
Da stimme ich zu. Die Perspektive der Großinvestoren ist oft sehr weit von der Realität der Durchschnittsbürger entfernt.
Die Tatsache, dass Blackstone den Inflationsdruck bei Wohnungsmieten geringer einschätzt, ist kein Zufall. Der Fokus auf Immobilien ist ja ein zentraler Bestandteil ihrer Strategie.
Mit über 1,2 Billionen USD verwaltetem Vermögen hat Blackstone natürlich eine andere Perspektive als kleinere Investoren. Ich frage mich, ob diese Zuversicht für alle gleichermaßen gilt.
Nach zwei schwierigen Jahren ist es natürlich verständlich, dass Blackstone 2026 als Chance sieht. Aber die zugrunde liegenden globalen wirtschaftlichen Risiken sollten nicht außer Acht gelassen werden.
Die niedrigen Ausfälle bei riskanteren Kreditnehmern sind positiv, aber inwieweit sind diese durch staatliche Hilfen oder andere Sonderfaktoren verzerrt?
Blackstone’s Fokus auf stabile Ergebnisse und nachlassenden Inflationsdruck klingt nach einer konservativen, aber vernünftigen Strategie für 2026. Das gibt mir als Beobachter etwas Vertrauen.
Die von Goldman Sachs veranstaltete Konferenz scheint ein wichtiger Indikator für die Stimmung der Top-Investoren gewesen zu sein. Wie haben sich andere Teilnehmer geäußert?
Gute Frage! Es wäre sehr aufschlussreich zu wissen, ob andere große Player die gleiche Sichtweise vertreten wie Blackstone.
Ich finde es interessant, dass Blackstone sich auf interne Daten zur Inflationsrate bei Wohnungsmieten stützt, anstatt auf die offiziellen Zahlen. Das deutet auf eine differenziertere Analyse hin.
Ein 9-prozentiges Umsatzwachstum bei Private Equity klingt nach einer starken Performance. Könnte das ein Zeichen für eine allgemeine Erholung in diesem Sektor sein?
Ein Umsatzwachstum von 9 % in den Private-Equity-Beteiligungen im dritten Quartal ist beachtlich – wie breit ist diese Entwicklung über die verschiedenen Sektoren verteilt?
Blackstone sieht den Inflationsdruck geringer als im Verbraucherpreisindex, insbesondere bei Wohnungsmieten mit unter 4 %. Das wirft die Frage auf, wie repräsentativ Blackstones interne Daten tatsächlich sind.
Die Erwartung eines funktionierenden IPO-Marktes ist zentral. Welche konkreten Unternehmen plant Blackstone denn möglicherweise für einen Börsengang vorzubereiten?
Blackstone scheint von einer Entspannung bei den Wohnungsmieten auszugehen. Das könnte sich positiv auf die Konsumausgaben auswirken, wenn mehr Geld für andere Dinge zur Verfügung steht.
Die Aussage von Jon Gray, dass 2026 ein Nährboden für Wachstum sein könnte, klingt optimistisch, aber basiert sie wirklich auf einer nachhaltigen Trendwende oder nur auf kurzfristigen Effekten?
Die Erwähnung eines wieder funktionierenden Marktes für Börsengänge ist ein wichtiger Punkt. Könnte das bedeuten, dass Blackstone selbst einige Beteiligungen an die Börse bringen will?