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Die Spannung steigt: Am 2. Februar legt Palantir seine mit Spannung erwarteten Quartalszahlen vor. Angesichts ambitionierter Prognosen und einer extrem hohen Bewertung könnte die Veröffentlichung zu einem dramatischen Ereignis für die Aktie werden.

Palantir Technologies veröffentlicht am 2. Februar die Geschäftszahlen für das vierte Quartal 2025 und steht dabei unter enormem Erwartungsdruck. 

Analysten rechnen im Schnitt mit einem Gewinnsprung je Aktie von 0,05 auf 0,17 US-Dollar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Damit würde sich das Ergebnis mehr als verdreifachen.

Die Bewertung der Palantir-Aktie ist jedoch bereits auf einem außergewöhnlichen Niveau: Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt auf Basis der für 2026 erwarteten Gewinne bei stolzen 227. 

Diese ambitionierte Bewertung lässt wenig Raum für Enttäuschungen. Sollten die Zahlen hinter den Prognosen zurückbleiben, drohen empfindliche Kursverluste.

Die kommenden Quartalszahlen könnten daher zur Nagelprobe für Anleger werden. Überzeugende Zahlen könnten den Höhenflug der Aktie fortsetzen, während selbst kleinere Verfehlungen starke negative Reaktionen auslösen dürften.

Technische Analyse der Palantir Technologies-Aktie von index-radar.de



HotStocks von index-radar.de

Palantir Technologies – 4-Wochen-Prognosemodell – HotStocks von index-radar.de

Unsere Daten belegen, dass Palantir Technologies in den letzten 12 Monaten eine beeindruckende Aufwärtsbewegung hingelegt hat. Nach mehreren kraftvollen Schüben, kurzen Verschnaufpausen und einem Endspurt steht der Kurs heute bei 179 Dollar und lässt damit den Index weit hinter sich.

Aktuell notiert der US-Tech-Unternehmen klar über seiner 200-Tage-Linie, die bei 154 Dollar verläuft – ein komfortabler Abstand, der den bestehenden Aufwärtstrend bestätigt. Die 200-Tage-Linie selbst zeigt weiterhin nach oben, allerdings mit abnehmender Steigung: Das Momentum verliert an Kraft, ohne dass der Trend bislang gebrochen wäre. Die technische Lage bleibt konstruktiv, doch die Dynamik der vergangenen Monate ist spürbar abgeflaut.

Unsere Modelle zeigen eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine Konsolidierung in den kommenden vier Wochen: Die Prognose sieht den Kurs mit 92-prozentiger Wahrscheinlichkeit im Korridor zwischen 136 und 196 Dollar, wobei das Basisszenario einen Rückgang um rund sieben Prozent signalisiert. Palantir dürfte sich also auf Sicht eines Monats eher im unteren Bereich dieser Spanne wiederfinden – klare Trendfortsetzung sieht anders aus.



HotStocks von index-radar.de

Palantir Technologies – Performance vs. Banchmark – HotStocks von index-radar.de

Unser Vorhersagemodell für die kommenden vier Wochen berücksichtigt saisonale Trends aus vergleichbaren Perioden der vergangenen Jahrzehnte, zyklische Muster und die Vorgaben von unserem Aktienklima Deutschland. Die Schwankungsgrenzen („Prognose-Ränder“) berechnen wir aus der aktuellen impliziten Volatilität von Calls und Puts, sie basieren somit auf der in Optionsprämien eingepreisten Erwartung der Investoren.

Von index-radar.de

Das Original zu diesem Beitrag „Palantir vor Zahlen: Steht die Aktie vor einem Kursfeuerwerk oder Absturz?“ stammt von Index Radar.

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15 Kommentare

  1. Laura Schäfer am

    Die 92-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass der Kurs zwischen 136 und 196 Dollar bleibt, ist eine sehr breite Spanne. Ein Rückgang um rund sieben Prozent, wie im Basisszenario prognostiziert, wäre für viele Anleger schmerzhaft.

  2. Lukas Hoffmann am

    Die Prognose eines Gewinnsprungs von 0,05 auf 0,17 US-Dollar pro Aktie klingt vielversprechend, aber die technische Analyse deutet auf eine Konsolidierung hin. Wie wahrscheinlich ist es, dass die Zahlen die Erwartungen trotzdem nicht erfüllen?

  3. Nach dem starken Anstieg in den letzten 12 Monaten, bei dem der Kurs den Index hinter sich gelassen hat, wäre eine Konsolidierung vielleicht sogar gesund für Palantir. Es könnte eine gute Gelegenheit sein, um neue Investoren anzuziehen.

  4. Mia A. Schäfer am

    Ich bin gespannt, ob Palantir den Abstand zur 200-Tage-Linie bei 154 Dollar halten kann. Der Artikel erwähnt, dass das Momentum nachlässt, was ein Warnsignal sein könnte.

  5. Lea Q. Schneider am

    Ich finde es gut, dass index-radar.de saisonale Trends und das Aktienklima Deutschland in ihre Prognose einbezieht. Das ist ein umfassenderer Ansatz als viele andere Analysen.

  6. Emma Schneider am

    Die hohe Bewertung von Palantir macht die Aktie anfällig für negative Nachrichten. Es wird entscheidend sein, wie das Unternehmen mit den Erwartungen der Anleger umgeht.

    • Absolut. Die Erwartungshaltung ist enorm, und selbst ein leicht positiver Bericht könnte als Enttäuschung wahrgenommen werden, wenn er nicht die extremen Prognosen erfüllt.

  7. Die Prognose von index-radar.de, dass Palantir sich im unteren Bereich der Spanne zwischen 136 und 196 Dollar wiederfinden könnte, ist realistisch. Es ist unwahrscheinlich, dass die Aktie in den nächsten vier Wochen einen neuen Höchststand erreicht.

    • Das stimmt. Eine Konsolidierung wäre angesichts der vorherigen Performance und der aktuellen Bewertung die wahrscheinlichste Entwicklung.

  8. Wenn die Quartalszahlen am 2. Februar enttäuschen, könnte das eine Kettenreaktion auslösen. Anleger könnten in Panik verkaufen, was den Kurs weiter nach unten treiben würde.

  9. Ein KGV von 227 basierend auf den erwarteten Gewinnen für 2026 ist wirklich enorm. Ich frage mich, ob diese Bewertung nachhaltig ist, oder ob wir hier eine Blase sehen, die kurz vor dem Platzen steht.

  10. Emma M. Schmidt am

    Ich bin kein Experte für technische Analyse, aber die abnehmende Steigung der 200-Tage-Linie klingt nach einem potenziellen Wendepunkt. Könnte das ein Vorbote für eine größere Korrektur sein?

  11. Ich habe in Palantir investiert, weil ich an die langfristigen Wachstumsaussichten glaube. Aber ich bin auch nervös wegen der Quartalszahlen und der hohen Bewertung. Hoffen wir auf das Beste!

  12. Die Aussage, dass selbst kleinere Verfehlungen der Prognosen starke negative Reaktionen auslösen könnten, ist beunruhigend. Das zeigt, wie viel Risiko in der Aktie steckt, trotz des Aufwärtstrends der letzten 12 Monate.

  13. Karl Schneider am

    Die Tatsache, dass die implizite Volatilität von Calls und Puts zur Berechnung der Schwankungsgrenzen herangezogen wird, finde ich sehr interessant. Das spiegelt die Erwartungen der Investoren wider, die in den Optionspreisen eingepreist sind.

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