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Wer verstehen will, wie sich der nächste Zyklus entwickelt, kommt an den Münchnern kaum vorbei. Denn Siltronic liefert das, worauf am Ende jeder moderne Chip basiert: hochreine Siliziumwafer. In Boomphasen werden sie schnell zum Engpass. Genau darin liegt die Parallele zu Konzernen wie Samsung Electronics oder Micron Technology.
Die aktuellen Zahlen zeigen allerdings noch das Bild eines Unternehmens im Übergang. In den ersten neun Monaten 2025 sank der Umsatz um 7,3 % auf 975,1 Mio. EUR. Das EBITDA erreichte 230,5 Mio. EUR, die Marge lag bei 23,6 %. Im dritten Quartal verschärfte sich der Druck: 300,3 Mio. EUR Umsatz standen einer EBITDA-Marge von nur noch 21,9 % gegenüber, unter dem Strich rutschte Siltronic in die Verlustzone. Hauptgrund sind die hohen Abschreibungen und Anlaufkosten der neuen 300-mm-Fabrik in Singapur. Operativ ist das kurzfristig weiter schmerzhaft, doch um technologisch Schritt zu halten, unerlässlich.
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25 Kommentare
Die Zahlen für das dritte Quartal sind enttäuschend, aber die langfristige Perspektive ist interessant. Wie hoch ist der Anteil der Umsätze, der aus dem Bereich der 300-mm-Wafer generiert wird?
Der Artikel deutet an, dass der Chipmarkt sich erholen wird. Welche Faktoren beeinflussen diese Erholung und wie profitiert Siltronic davon?
Ich bin gespannt, wie sich die regulatorischen Rahmenbedingungen in Singapur auf den Betrieb der neuen Fabrik auswirken werden. Gibt es hier besondere Herausforderungen?
Die EBITDA-Marge von 21,9 % im dritten Quartal ist ein deutliches Warnsignal. Welche Maßnahmen ergreift das Management, um die Rentabilität wieder zu verbessern?
Die Betonung auf hochreine Siliziumwafer ist wichtig. Gibt es alternative Materialien, die in Zukunft eine Rolle spielen könnten und wie bereitet sich Siltronic darauf vor?
Es ist gut zu sehen, dass Siltronic trotz der kurzfristigen Schmerzen in die Zukunft investiert. Aber reicht das EBITDA von 230,5 Mio. EUR aus, um die langfristigen Investitionen zu finanzieren?
Es ist wichtig, dass Siltronic technologisch Schritt hält. Welche spezifischen Innovationen werden in der neuen Fabrik in Singapur eingesetzt?
Die sinkenden Umsätze sind alarmierend, aber die Investition in 300-mm-Wafer ist notwendig, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Wie lange wird es dauern, bis sich diese Investition auszahlt?
Ich habe in andere Halbleiterunternehmen investiert und beobachte Siltronic schon länger. Die Abhängigkeit von wenigen Großkunden könnte ein Risiko darstellen, oder?
Eine EBITDA-Marge von 23,6 % ist grundsätzlich solide, aber der Rückgang auf 21,9 % im dritten Quartal zeigt deutlich den zunehmenden Wettbewerbsdruck und die Auswirkungen der neuen Fabrik.
Die Tatsache, dass Siltronic in die Verlustzone gerutscht ist, ist natürlich nicht ideal. Aber die Investition in die Zukunft ist entscheidend. Wie sieht die langfristige Strategie aus?
Die Tatsache, dass Siliziumwafer in Boomphasen zum Engpass werden, deutet auf ein erhebliches Wachstumspotenzial hin, sobald sich der Chipmarkt erholt. Wie positioniert sich Siltronic, um von diesem Wachstum zu profitieren?
Der Artikel erwähnt den Übergang des Unternehmens. Welche konkreten Schritte unternimmt Siltronic, um diesen Übergang erfolgreich zu gestalten und wieder profitabel zu werden?
Der Umsatzrückgang von 7,3 % in den ersten neun Monaten 2025 ist besorgniserregend, aber die Investition in die neue Fabrik in Singapur scheint langfristig strategisch wichtig zu sein, auch wenn sie kurzfristig die EBITDA-Marge belastet.
Die Parallele zu Micron und Samsung ist verlockend, aber Siltronic rutschte im dritten Quartal in die Verlustzone – wie hoch waren die Abschreibungen auf die Singapur-Fabrik genau, die zu diesem Ergebnis führten?
Die neue Fabrik in Singapur ist ein großes Projekt. Gibt es Informationen über die Kapazität und die erwartete Produktionsmenge?
Die Investition in Singapur ist mutig, aber auch riskant. Wie diversifiziert Siltronic seine Produktionsstandorte, um geopolitische Risiken zu minimieren?
Die hohen Abschreibungen sind verständlich, aber wie wirkt sich das auf den Cashflow des Unternehmens aus? Ist genügend Kapital vorhanden, um die Investitionen zu finanzieren?
Ich bin kein Experte, aber die Beschreibung der Parallelen zu Samsung und Micron klingt vielversprechend. Könnte Siltronic in den nächsten Jahren tatsächlich zu einem ähnlichen Player werden?
Ich frage mich, ob die hohen Anlaufkosten in Singapur einkalkuliert waren oder ob es hier zu unerwarteten Verzögerungen und Kostensteigerungen kam. Das könnte die aktuelle Situation erklären.
Die 975,1 Mio. EUR Umsatz in den ersten neun Monaten sind eine beachtliche Summe. Wie entwickelt sich der Umsatz im Vergleich zu den Vorjahren?
Ich bin besorgt über den Umsatzrückgang von 7,3 %. Gibt es Anzeichen dafür, dass sich dieser Trend umkehren wird, oder sollten wir mit weiteren Rückgängen rechnen?
Die Abhängigkeit von hochreinen Siliziumwafern als Basis für jeden modernen Chip macht Siltronic zu einem Schlüsselunternehmen. Wie sieht die Auslastung der bestehenden Produktionskapazitäten aktuell aus?
Die Abhängigkeit von Siliziumwafern ist enorm. Wie sieht die Lieferkette aus und gibt es hier potenzielle Schwachstellen?
Ich bin sehr gespannt auf die zukünftige Entwicklung von Siltronic. Die Investition in die Singapur-Fabrik könnte sich als entscheidend erweisen.