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Der Euro hat sich am Donnerstagmorgen nach deutlichen Verlusten stabilisiert und kostete 1,1457 US-Dollar, leicht über dem Niveau vom Vorabend.

Tags zuvor hatten Aussagen von US-Notenbankchef Jerome Powell den Dollar gestärkt: Höhere Energiepreise dürften die Inflation kurzfristig treiben; ohne klare Abschwächung sieht er keinen Grund für Zinssenkungen. Die Fed beließ ihren Leitzins wie erwartet unverändert.

Weiter steigende Öl- und Gaspreise stützen den Dollar und belasten den Euro. Katars für den Weltmarkt wichtige LNG-Anlagen wurden bei einem iranischen Raketenangriff schwer beschädigt; der US-Präsident drohte mit einer Bombardierung des Gasfelds South Pars.

In unsicheren Zeiten wird der Dollar als sichere Alternative gesucht; zudem sind die USA als Nettorohölexporteur weniger von hohen Energiepreisen betroffen und Rohstoffe werden in Dollar gehandelt.

Am Nachmittag steht die Zinsentscheidung der EZB an. Eine Änderung wird nicht erwartet, im Fokus stehen Hinweise zur Reaktion auf gestiegene Inflationsrisiken.

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