Listen to the article

0:00
0:00

Kernaussagen

🌐 Translate Article

Translating...

📖 Read Along

💬 AI Assistant

🤖
Hi! I'm here to help you understand this article. Ask me anything about the content!

WASHINGTON (dpa-AFX) – US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sieht bei dem US-Angriff auf Venezuela samt Festnahme des Staatschefs Nicolás Maduro keine Parallelen zum US-Einsatz im Irak. Auf die Frage, ob der Einsatz tatsächlich anders war als beim Intervenieren der US-Streitkräfte im Irak, sagte er beim Sender CBS News: „Es ist genau das Gegenteil. Wir haben jahrzehntelang Unsummen ausgegeben und mit Blut bezahlt, ohne wirtschaftlich etwas dafür zu erhalten.“ Präsident Donald Trump habe die Spielregeln geändert.

Hegseth, der sich seit einiger Zeit als Kriegsminister bezeichnet, machte keinen Hehl aus den wirtschaftlichen Absichten der USA in Venezuela. „Wir können ihnen helfen und gleichzeitig die Vereinigten Staaten in der westlichen Hemisphäre stärken“, sagte er. Er rechtfertigte den Einsatz damit, dass Venezuela eine lange Geschichte als reiches und wohlhabendes Land gehabt habe. „Dies wurde seinen Bürgern durch eine schreckliche Führung gestohlen.“

In der Nacht zum Samstag hatte das US-Militär Venezuela angegriffen. Bei der Operation „Absolute Entschlossenheit“ fassten Eliteeinheiten Maduro und seine Ehefrau Cilia Flores und brachten beide außer Landes. Inzwischen ist Maduro in einer Haftanstalt in New York angekommen – in der Stadt muss er sich unter anderem wegen „Verschwörung zum Drogenterrorismus“ sowie „Verschwörung zum Kokainimport“ vor Gericht verantworten.

Die USA waren 2003 unterstützt von einer internationalen Koalition in den Irak einmarschiert und hatten den autoritären Herrscher Saddam Hussein gestürzt. 2011 zogen die amerikanischen Truppen aus dem ölreichen Golfstaat ab, kehrten aber drei Jahre später zurück, um die örtlichen Sicherheitskräfte im Kampf gegen die Terrormiliz IS zu unterstützen. Trotz des langjährigen US-Einsatzes gelang es nicht, im Irak Stabilität oder eine funktionierende Demokratie zu etablieren. Korruption und Misswirtschaft sind weit verbreitet./ngu/DP/he

Den vollständigen Artikel hier lesen

Teilen.

Die Onvista Media GmbH ist ein deutsches Medienunternehmen mit Sitz in Köln. Von 2007 bis 2017 gehörte es zu Boursorama. Während dieser Zeit wurde die Onvista Bank gegründet. 2017 übernahm die Comdirect Bank sowohl Onvista Media als auch die Onvista Bank. Seit der Verschmelzung der Comdirect Bank auf die Commerzbank im November 2020 ist Onvista Media eine Tochtergesellschaft der Commerzbank AG. Die Onvista Bank ist eine Marke der Commerzbank, die bis Ende des Jahres 2025 eingestellt werden soll.

Einen Kommentar hinterlassen

Exit mobile version