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  • AIXTRON SE – WKN: A0WMPJ – ISIN: DE000A0WMPJ6 – Kurs: 19,045 € (XETRA)

Die Neubewertung reflektiert aus Sicht der Bank einen strukturell verbesserten Wachstumsausblick und eine stabilere Ertragsbasis.

Breiter Aufschwung nach schwieriger Phase

McDowell sieht Aixtron am Beginn eines mehrjährigen Aufschwungs, der erstmals seit längerem nicht nur von einzelnen Produktlinien getragen wird. Nach der Gewinnwarnung im dritten Quartal gilt das Jahr 2026 aus Sicht der Analysten als weitgehend bereinigt. Ab dann rechnet JPMorgan mit einer schrittweisen Belebung der Auftragseingänge, die sich vor allem ab 2027 deutlich in den Umsätzen niederschlagen dürfte. Treiber sind laut Studie eine Erholung der Power-Elektronik sowie anhaltend robuste Nachfrage aus der Optoelektronik.

Mit dem neuen Kursziel legt JPMorgan einen deutlich höheren Bewertungsmultiplikator an. Begründet wird dies mit einer ausgewogeneren Wachstumsstruktur sowie mit Verbesserungen bei Cashflow und Kapitalrendite. In der Vergangenheit sei das Umsatzwachstum zu einseitig gewesen, während freier Cashflow und ROIC (Rendite auf das eingesetzte Kapital) trotz steigender Erlöse unter Druck standen. Diese Phase sieht McDowell nun als überwunden an. Selbst nach der jüngsten Kursrally hält er eine weitere Neubewertung für möglich.

Fazit: JPMorgan sieht die Aixtron-Aktie nun über den Berg und zeigt sich auf mittlere Sicht deutlich optimistischer. Entscheidend wird jedoch sein, dass der Chipausrüster den Optimismus mit soliden Auftragseingängen untermauert. Der Blick richtet sich dabei vor allem auf die Frage, welche Bestellungen im ersten und zweiten Quartal tatsächlich an Land gezogen werden können. Trader können mit aufspringen. Die Reise wird aber volatil werden.

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Jahr 2025e* 2026e* 2027e*
Umsatz in Mio. EUR 542,50 532,50 647,00
Ergebnis je Aktie in EUR 0,66 0,65 0,95
KGV 29 30 20
Dividende je Aktie in EUR 0,17 0,20 0,24
Dividendenrendite 0,89% 1,04% 1,25%

*e = erwartet, Berechnungen basieren bei

US-Unternehmen auf Non-GAAP-Daten

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Offenlegung der Chefredaktion der stock3 AG wegen möglicher Interessenkonflikte

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21 Kommentare

  1. Die Prognose von 0,66 EUR Gewinn je Aktie für 2025 ist ein wichtiger Anhaltspunkt. Wie realistisch ist diese Zahl im Vergleich zu den tatsächlichen Ergebnissen der letzten Jahre?

  2. Laura L. Müller am

    Die Prognose von JPMorgan, dass sich die Auftragseingänge ab 2027 deutlich in den Umsätzen niederschlagen werden, klingt optimistisch, aber basiert stark auf der Erholung der Power-Elektronik – wie widerstandsfähig ist diese Erholung wirklich angesichts globaler wirtschaftlicher Unsicherheiten?

  3. Laura Schäfer am

    Die Betonung auf Cashflow und Kapitalrendite ist gut. Ein steigender ROIC wäre ein klares Zeichen für eine verbesserte Unternehmensführung und Effizienz.

  4. Ich bin kein Trader, aber die Empfehlung, ‚mit aufzuspringen‘, könnte für kurzfristig orientierte Anleger interessant sein. Allerdings sollte man sich der Risiken bewusst sein.

  5. Ein KGV von 29 für 2025 erscheint mir hoch, selbst wenn ein Wachstum erwartet wird. Ist das Kursziel von JPMorgan realistisch, oder wird es zu einer weiteren Blase?

  6. Die Offenlegung möglicher Interessenkonflikte der stock3 AG ist ein wichtiger Hinweis für Anleger. Man sollte immer kritisch hinterfragen, wer die Analyse erstellt hat.

  7. Die Volatilität, die JPMorgan für die Reise der Aktie vorhersagt, sollte man nicht unterschätzen. Ein vorsichtiger Ansatz mit Stop-Loss-Orders könnte sinnvoll sein.

  8. Die Aussage, dass das Umsatzwachstum in der Vergangenheit zu einseitig war, ist ein wichtiger Punkt. Eine breitere Aufstellung ist für langfristigen Erfolg unerlässlich.

  9. Die Tatsache, dass McDowell von JPMorgan eine weitere Neubewertung für möglich hält, ist ermutigend, aber hängt natürlich stark von der tatsächlichen Performance des Unternehmens ab.

  10. Die Erwartung einer Umsatzsteigerung auf 647,00 Mio. EUR im Jahr 2027 ist ambitioniert. Welche konkreten Maßnahmen plant Aixtron, um dieses Ziel zu erreichen?

  11. Die Erwähnung einer ‚ausgewogeneren Wachstumsstruktur‘ ist entscheidend – war Aixtron in der Vergangenheit zu stark von einzelnen Produktlinien abhängig, und wie sieht diese Diversifizierung konkret aus?

  12. Ich bin gespannt, ob Aixtron tatsächlich den Optimismus von JPMorgan mit soliden Auftragseingängen im ersten und zweiten Quartal untermauern kann. Das wird ein wichtiger Lackmustest sein.

  13. Ich habe in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit Aktien aus der Chipausrüsterbranche gemacht. Wie ist Aixtron im Vergleich zu seinen Wettbewerbern positioniert, um zyklische Abschwünge besser zu überstehen?

  14. Ich finde es gut, dass JPMorgan die Phase mit der Gewinnwarnung als überwunden ansieht. Das gibt mir als potenzieller Investor mehr Vertrauen in die Zukunft des Unternehmens.

  15. Die Dividendenrendite von 0,89% für 2025 ist nicht besonders attraktiv. Die Erwartung einer Steigerung auf 1,25% im Jahr 2027 könnte jedoch Investoren anlocken, die auf langfristige Erträge setzen.

  16. Peter X. Müller am

    Die Erwähnung der Optoelektronik als robusten Nachfragebereich ist interessant. Welche spezifischen Anwendungen treiben diese Nachfrage an und wie nachhaltig ist dieser Trend?

  17. Jonas Hoffmann am

    542,50 Mio. EUR Umsatz für 2025 sind die Erwartungen. Wie verlässlich sind diese Schätzungen angesichts der aktuellen Marktlage und der Konkurrenzsituation?

  18. Ich finde es bemerkenswert, dass JPMorgan nach der Gewinnwarnung im dritten Quartal davon ausgeht, dass 2026 weitgehend bereinigt ist; das deutet auf ein hohes Vertrauen in das Management und die Umstrukturierungsmaßnahmen hin.

  19. Die Tatsache, dass die Analysten von JPMorgan den Chipausrüster nun ‚über dem Berg‘ sehen, ist eine deutliche Verbesserung der Einschätzung. Das könnte eine positive Entwicklung für die Aktie bedeuten.

    • Das stimmt, aber ‚über dem Berg‘ bedeutet nicht, dass die Reise ohne Hindernisse verlaufen wird. Die Volatilität bleibt ein Faktor.

  20. Die Aussage, dass der freie Cashflow und der ROIC trotz steigender Erlöse unter Druck standen, ist ein wichtiger Punkt. Wie stellt JPMorgan sicher, dass diese Verbesserungen nachhaltig sind und nicht nur kurzfristig?

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