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Für dich zusammengefasst:
Russland stoppte im Mai die Durchleitung kasachischen Rohöls durch die Druschba-Pipeline – das macht rund 20 Prozent der verarbeiteten Menge der Raffinerie PCK aus. Im Gespräch ist seit Wochen, dass stattdessen mehr Öl (Rohöl) über den Hafen Danzig zur PCK kommen soll. Klement zeigte sich im Wirtschaftsausschuss des Landtages zuversichtlich, dass alternative Routen für künftige Öllieferungen gefunden werden.
Polen will PCK unterstützen
Nach Angaben der Ministerin signalisierte Polen, dass es „unterstützungswillig“ sei. Jedoch habe die polnische Seite Vorbehalte gegen direkte Verhandlungen mit Rosneft Deutschland – Mehrheitseigner der Raffinerie PCK in Schwedt im Nordosten Brandenburgs, so Klement.
Die Raffinerie gehört zu 54 Prozent deutschen Töchtern des russischen Staatskonzerns Rosneft, die wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine unter Treuhandverwaltung des Bundes stehen. Beteiligt an der Raffinerie sind zudem der Öl- und Erdgaskonzern Shell (Royal Dutch Shell A Aktie) und das Energieunternehmen Eni (ENI Aktie) .
Da PCK mehrere Anteilseigner und Polen Bedenken gegen Rosneft habe, werde geprüft, „wer wem was abkaufen könnte“, sagte Klement. „Da gibt es unterschiedliche Varianten.“ Ende April hatte die CSU-Politikerin noch gesagt, eine Lösung, wie es nach dem Mai weitergehe für die PCK, solle für Juni da sein.
Klement: Auslastung im Mai bei 82 Prozent
Trotz des Ausfalls kasachischen Öls lag die Auslastung der PCK laut Ministerin dank der Reserven im Mai bei 82 Prozent. Wie lange der Lieferstopp andauert, ist weiterhin offen. Das Industrieunternehmen PCK beliefert weite Teile Nordostdeutschlands und den Großraum Berlin mit Treibstoffen./mow/DP/stw
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6 Kommentare
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