Der Umsatz wächst, die roten Zahlen schrumpfen – aber verschwunden sind sie nicht. Die Hamburger Beteiligungsgesellschaft Private Assets SE & Co. KGaA hat im ersten Halbjahr 2026 ihre Umsatzerlöse auf 90,1 Millionen Euro gesteigert, nach 75,7 Millionen Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das entspricht einem Anstieg von knapp 19 Prozent.
Das Konzernergebnis bleibt negativ. Der Fehlbetrag lag bei 6,4 Millionen Euro, nach 6,7 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2025. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen belief sich das Defizit auf 0,9 Millionen Euro – gegenüber 1,6 Millionen Euro ein Jahr zuvor.
Wer die Anteile beobachtet, sieht also Fortschritte in der richtigen Richtung, aber noch keinen Wendepunkt.
Das Segment Automation & Technology belastete die Ergebnisentwicklung. Projektverschiebungen führten zu Unterauslastung, wie das Unternehmen mitteilte. Besser lief es im Segment Industrial: Mehrere Beteiligungen entwickelten sich nach eigenen Angaben besser als im Vorjahreszeitraum. Die zum Jahresende 2025 übernommene französische TAM Groupe läuft planmäßig, erste Effizienzmaßnahmen seien umgesetzt worden.
Der Auftragseingang stieg deutlich, und der Auftragsbestand liegt insgesamt auf hohem Niveau. Das Unternehmen sieht darin eine Grundlage für eine bessere operative Entwicklung im zweiten Halbjahr. Die geschäftsführenden Direktoren sind mit dem bisherigen Ergebnis nicht zufrieden.
Die Eigenkapitalquote sank zum 30. Juni 2026 auf 13,7 Prozent, nach 14,6 Prozent ein Jahr zuvor. Die Bilanzsumme stieg auf 107,5 Millionen Euro. Die Zahlungsmittel lagen bei 7,3 Millionen Euro und damit deutlich über dem Vorjahreswert.
Ob die laufenden Restrukturierungsprogramme und der hohe Auftragsbestand im zweiten Halbjahr tatsächlich zu einem positiven Ergebnis reichen, lässt die Mitteilung offen.
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