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hat den überraschenden Bundesliga-Patzer der Bayern ausgenutzt und den Rückstand auf den Tabellenführer zumindest etwas verkürzt. Der BVB gewann vier Tage nach der Champions-League-Pleite bei Tottenham mit 3:0 (1:0) beim 1. FC Union Berlin und liegt nun acht Punkte hinter München auf Platz zwei. Anders als in London zeigten die Dortmunder in Berlin-Köpenick bei Minusgraden von Beginn an eine kämpferische Leistung, auch wenn spielerisch Luft nach oben blieb.

Schlotterbeck wittert kleine Titelchance

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„Natürlich sind die Bayern zurzeit fast unschlagbar. Jetzt haben sie heute mal so ein bisschen vielleicht einen Zentimeter weniger gemacht als sonst. Wir haben drei Punkte aufgeholt, das ist gut“, sagte Torschütze Nico Schlotterbeck bei Sky: „Ich will einfach nicht, dass es im März entschieden ist. Da heißt es, so lang wie möglich dranzubleiben.“

Vor 22.012 Fans im ausverkauften Stadion An der Alten Försterei erzielte BVB-Kapitän Emre Can per Foulelfmeter (10. Minute) die Führung. Der Ex-Unioner Schlotterbeck (53.) erhöhte nach dem Seitenwechsel auf 2:0. Maximilian Beier (84.) stellte den Endstand her.

Der Ruhrgebietsclub ist seit zwölf Liga-Spielen ungeschlagen. Trainer Niko Kovac hatte aber die Titelchancen gegen die Bayern, die durch das 1:2 gegen den FC Augsburg ihre erste Saisonniederlage in der Liga kassierten, zuletzt für minimal erklärt.

Für Union gab es nach fünf Spielen mal wieder eine Niederlage. Die Berliner warten weiter auf den ersten Sieg in diesem Jahr, liegen aber komfortabel im Mittelfeld der Tabelle.

Union feiert sich selbst

Der insbesondere in der ersten Halbzeit blutleere Auftritt in London am Dienstag hatte beim BVB die Mentalitätsdebatte wieder aufleben lassen, die unter Kovac eigentlich schon ad acta gelegt schien. Der 54-Jährige forderte von seinem Team, in Berlin die Grundtugenden wie Laufbereitschaft und Zweikampfhärte abzurufen. „Erst dann kommt der Fußball“, sagte Kovac. Die Dortmunder nahmen das von Kovac erwartete Kampfspiel an, ohne dabei spielerisch zu glänzen.

Union ging angesichts der Tabellensituation ungleich befreiter in das Spiel. Unter der Woche hatte der Club seinen 60. Geburtstag zelebriert – samt Live-Vertragsverlängerung von Kapitän Christopher Trimmel. Vor dem Spiel feierten die Fans ihren Verein mit einer spektakulären Choreografie und Pyrotechnik. „Man sieht, was hier los ist“, sagte Schlotterbeck: „Ich wünsche dem Verein alles Gute.“

Guirassy holt Elfer raus, Can verwandelt

Die erste Chance hatten die Hausherren. Nach einem Freistoß kam Union-Stürmer Andrej Ilic aus kurzer Distanz an den Ball, konnte BVB-Keeper Gregor Kobel mit seinem Kopfball aber nicht in Bedrängnis bringen (6.).

Kurz darauf war Serhou Guirassy, der sich mit etwas Glück durchgesetzt hatte, im Strafraum kurz vor Union-Torwart Frederik Rönnow am Ball und wurde vom Dänen zu Fall gebracht. Can verwandelte seinen 12. Strafstoß in der Bundesliga zur Führung.

Standards machen den Unterschied aus

Es war zunächst eine temporeiche Partie mit Chancen für beide Teams. Nach einem frühen Ballgewinn konnten drei Borussen aus guten Positionen nicht für ein weiteres Tor sorgen (18.). Union war wie üblich bei Standards, die der BVB häufig verursachte, besonders gefährlich. Diogo Leite scheiterte mit einem Kopfball nach einer Ecke (28.).

Dafür schlug der BVB nach dem Seitenwechsel durch einen ruhenden Ball zu: Nach einer Ecke von Julian Ryerson, der ebenfalls mal bei Union unter Vertrag stand, köpfte Schlotterbeck den Ball ins Tor. Danach beschränkte sich Dortmund vor allem aufs Verteidigen des eigenen Tores. Union fiel offensiv nur wenig Kreatives ein. Nach Beiers Tor zum 3:0 war das Spiel praktisch entschieden./dav/DP/zb

Quelle: dpa-AFX

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19 Kommentare

  1. Die Tatsache, dass die Mentalitätsdebatte nach dem Spiel in London wieder aufkam, zeigt, wie wichtig solche Spiele für die öffentliche Wahrnehmung sind. Hat Kovac die richtigen Schlüsse daraus gezogen?

  2. Bayern’s erste Saisonniederlage in der Liga gegen Augsburg ist ein echter Dämpfer. Hat diese Niederlage die Dynamik im Titelrennen verändert?

  3. Niko Kovac’s Fokus auf ‚Grundtugenden‘ wie Laufbereitschaft und Zweikampfhärte scheint sich auszuzahlen. Es ist interessant zu sehen, wie er die Mentalität der Mannschaft nach dem London-Spiel verändert hat.

  4. Jonas Schneider am

    Die Tatsache, dass Emre Can seinen zwölften Bundesliga-Elfmeter verwandelt hat, zeigt seine Nervenstärke. Ist er der zuverlässigste Schütze im Team?

  5. Nico Schlotterbecks Aussage, dass er nicht möchte, dass die Meisterschaft im März entschieden ist, zeigt eine gesunde Ambition. Acht Punkte Rückstand sind zwar viel, aber nicht unüberwindbar, wenn Bayern weiterhin patzt.

  6. Die Choreo und Pyrotechnik der Union-Fans vor dem Spiel waren beeindruckend. Das zeigt die starke Verbundenheit der Fans mit ihrem Verein, selbst in einer schwierigen Phase.

  7. Der Elfmeter, den Guirassy herausholte und Can verwandelte, war ein entscheidender Moment. War das ein klar erkennbares Foul oder eher eine umstrittene Entscheidung des Schiedsrichters?

  8. Es ist bemerkenswert, dass Union trotz der Niederlage im Mittelfeld steht. Zeigt das, dass sie eine solide Basis haben, auch wenn es momentan nicht rundläuft?

  9. Union Berlin hat trotz der Niederlage eine komfortable Position im Mittelfeld. Die Geburtstagsfeier mit der Vertragsverlängerung von Trimmel scheint dem Verein gutgetan zu haben, auch wenn es sportlich nicht lief.

  10. Die Tatsache, dass der BVB seit zwölf Ligaspielen ungeschlagen ist, unterstreicht ihre aktuelle Stabilität. Können sie diese Serie bis zum Saisonende aufrechterhalten und Bayern wirklich gefährden?

  11. Mia T. Schäfer am

    Kovac scheint die Titelchancen gegen Bayern weiterhin als minimal einzuschätzen. Ist das eine realistische Einschätzung, um den Druck von der Mannschaft zu nehmen?

    • Lukas G. Becker am

      Ich denke, er will die Erwartungen niedrig halten, damit die Spieler freier aufspielen können. Es ist klug, Bayern nicht zu hochzuhängen.

  12. Dass der BVB nach der Champions-League-Niederlage gegen Tottenham direkt so kämpferisch auftrat, ist bemerkenswert – besonders angesichts der Minusgrade in Berlin. Die spielerische Leistung mag nicht perfekt gewesen sein, aber die Einstellung stimmte offenbar.

  13. Die Beschreibung des Spiels als ‚kampfbetont‘ ohne spielerische Glanzleistungen deutet darauf hin, dass der BVB bereit war, alles zu geben, um zu gewinnen. War das ein taktischer Schachzug?

  14. Schlotterbeck spricht von einem ‚Zentimeter‘ weniger Leistung bei Bayern. Ist das eine realistische Einschätzung oder versucht er, die eigene Leistung hervorzuheben?

  15. Die Stimmung im Stadion An der Alten Försterei muss trotz der Niederlage außergewöhnlich gewesen sein, mit 22.012 Fans und der Geburtstagsfeier. Wie hat sich das auf das Spiel ausgewirkt?

  16. Es ist ironisch, dass Schlotterbeck, ein ehemaliger Union-Spieler, gegen seinen alten Verein traf. Hatte er das Spiel emotional anders wahrgenommen?

  17. Laura V. Weber am

    Die Aussage von Schlotterbeck, dass er sich wünscht, die Meisterschaft nicht im März entschieden zu sehen, ist ein klares Signal an Bayern. Er will den Kampf bis zum Schluss!

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