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(Im ersten Satz des zweiten Absatzes wurde ein überflüssiges Wort gestrichen.)
MARBELLA (dpa-AFX) – Fußball-Nationalspieler Karim Adeyemi hat nach seinem Ausraster gegen Borussia Mönchengladbach eine Geldstrafe seines Vereins Borussia Dortmund akzeptiert. Nach dpa-Informationen verhängte die sportliche Führung des BVB im Trainingslager in Marbella eine Geldstrafe im hohen fünfstelligen Bereich. Zuerst hatte die „Bild“ darüber berichtet.
Am Freitag hatte Trainer Niko Kovac nach der Ankunft in Andalusien gesagt, dass es noch kein Gespräch mit Adeyemi gegeben habe. Der 23-Jährige hatte beim 2:0 gegen Gladbach wenige Tage vor Weihnachten erbost auf eine vorzeitige Auswechslung reagiert. Sportdirektor Sebastian Kehl hatte Adeyemi daran gehindert, in die Kabine zu flüchten und unmittelbar nach dem Spiel bereits eine Geldstrafe angekündigt./lap/DP/zb
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15 Kommentare
Ich frage mich, was genau in Niko Kovacs‘ Aussage am Freitag steckt, dass es noch kein Gespräch mit Adeyemi gegeben habe. Wurde die Strafe verhängt, ohne dass seine Sichtweise berücksichtigt wurde?
Die Tatsache, dass Sebastian Kehl Adeyemi am Gang in die Kabine hindern musste, zeigt, wie stark die Wut des Spielers war. Solche Szenen sind schließlich nicht förderlich für das Teamgefüge.
Ich vermute, dass die Geldstrafe in erster Linie eine öffentliche Äußerung sein soll, um andere Spieler abzuschrecken. Rein sportlich dürfte sie kaum Auswirkungen haben.
Das kann gut sein. Es geht darum, die Autorität des Trainers und der Vereinsführung zu wahren.
Das Trainingslager in Marbella scheint also nicht nur zum Fußballspielen zu dienen. Dort werden offenbar auch disziplinarische Maßnahmen durchgesetzt.
Wurde geprüft, ob es mildernde Umstände für Adeyemis Verhalten gab, beispielsweise eine Vorgeschichte mit dem Trainer oder eine besondere Belastungssituation?
Hoffentlich nutzt Adeyemi diese Situation als Chance zur Selbstreflexion und arbeitet an seiner emotionalen Stabilität. Ein Ausraster kann schnell Karrieren gefährden.
Die Meldung über die „Bild“ ist interessant, aber ich warte auf eine offizielle Bestätigung von Borussia Dortmund bezüglich der Höhe der Geldstrafe.
War die Auswechslung von Adeyemi taktisch bedingt oder eine Strafe für vorheriges Verhalten? Diese Frage sollte geklärt werden, um das Gesamtbild zu verstehen.
23 Jahre alt und schon so eine Reaktion – zeigt das vielleicht ein grundsätzliches Problem mit der Frustrationstoleranz? Das sollte Dortmund im Auge behalten.
Eine Geldstrafe im hohen fünfstelligen Bereich für eine Reaktion auf eine Auswechslung? Das klingt nach einem deutlichen Signal von Borussia Dortmund, dass solche Aussetzer nicht toleriert werden.
Man könnte auch fragen, ob die Höhe der Strafe nicht übertrieben ist, angesichts der Umstände und Adeyemis Wert für die Mannschaft.
Es ist gut, dass Adeyemi die Strafe akzeptiert hat, da dies eine schnelle Lösung für den Verein bedeutet. Hoffentlich hilft es ihm, seine Emotionen besser zu kontrollieren.
Ich finde es schade, dass es vor Weihnachten zu dieser Situation kam. Ein positives Ergebnis gegen Gladbach sollte doch Freude auslösen, nicht solche Ausraster.
Stimmt, der Zeitpunkt war denkbar ungünstig. Es wirft ein schlechtes Licht auf den Verein und den Spieler.