Stakeholder Gold Corp. TSXV: SRC | OTCQX: SKHRF

Die in Toronto ansässige Stakeholder Gold Corp. (TSXV: SRC, OTCQX: SKHRF, WKN A2QEP1) hat am 19. August 2026 die ersten Bohranalysen vom Loki-Target ihres Ballarat-Projekts im Yukon vorgelegt. Das Bohrloch BA2601 durchteufte nach Unternehmensangaben eine mafisch-ultramafische Intrusion (Pyroxenit), die als Quelle einer ausgeprägten Kupfer-Nickel-Bodenanomalie interpretiert wird.

Nur ein Teil des Bohrlochs ausgewertet

BA2601 wurde bis in eine Tiefe von 498 Metern niedergebracht (Azimut 230°, Neigung -45°). Veröffentlicht wurden bislang jedoch ausschließlich die Ergebnisse für den Abschnitt von 226 bis 451 Metern; die Analysewerte für die Intervalle 0 bis 226 Meter und 451 bis 498 Meter stehen laut Unternehmen noch aus und sollen gesondert mitgeteilt werden.

Im ausgewerteten Bereich meldet Stakeholder eine Kupfer-Nickel-Kobalt-Zone von sechs Metern zwischen 254 und 260 Metern mit 1.190 ppm Kupfer, 159 ppm Nickel und 123 ppm Kobalt. Die Angabe erfolgt bei einem Cut-off von 500 ppm Kupfer, also einem Mindestgehalt, ab dem Proben in die Berechnung einfließen. Innerhalb dieses Abschnitts lieferte der Meter von 258 bis 259 Metern 3.730 ppm Kupfer, entsprechend 0,37 Prozent, dazu 641 ppm Nickel und 514 ppm Kobalt bei 5,02 Prozent Schwefel. Dieser Wert fällt mit einer im Kern dokumentierten netztexturierten bis massiven Sulfidlinse zwischen 258,6 und 261 Metern zusammen.

Platin und Palladium in getrennten Horizonten

Neben den Basismetallen weist das Unternehmen zwei räumlich davon getrennte Zonen mit Elementen der Platingruppe aus. Über fünf Meter von 380 bis 385 Metern wurden rund 100 ppb Platin plus Palladium ermittelt, darin ein Meter von 380 bis 381 Metern mit 183 ppb (118 ppb Platin, 65 ppb Palladium). Ein weiterer Abschnitt von drei Metern zwischen 323 und 326 Metern kam auf 90 ppb Platin plus Palladium. Beide Zonen liegen in sulfidarmem Gestein. Die berichteten Längen sind Bohrkernlängen; die wahren Mächtigkeiten sind bislang nicht bestimmt.

Der als Qualified Person nach NI 43-101 zeichnende Geologe Adam Fage ordnet die Verteilung ein: „Die Analysen von BA2601 bestätigen ein fertiles magmatisches Sulfidsystem“, erklärte er. Die Entkopplung von Basismetallen und Platingruppenelementen sei typisch für eine gut differenzierte Intrusion und liefere geochemische Vektoren in Richtung höherwertiger Mineralisierung.

Firmenchef Christopher Berlet verwies auf die Ausdehnung der Struktur: Die ultramafische Intrusion erstrecke sich von West nach Ost über mehr als 30 Kilometer durch den südlichen Teil des Ballarat-Gebiets. Nach Unternehmensangaben stehen neben dem Rest von BA2601 die Ergebnisse von neun weiteren Bohrlöchern auf vier Goldzielen im Norden des Projekts aus.

Lage im White Gold District

Das Ballarat Gold-Copper Project liegt im White Gold District im Yukon und befindet sich zu 100 Prozent im Besitz von Stakeholder. Das Paket umfasst 1.140 Claims auf rund 22.700 Hektar. Unmittelbar nordöstlich grenzt das Coffee Gold Project von Talamore Mining an, das derzeit entwickelt wird. Zehn Claims von Stakeholder liegen innerhalb dieses Nachbarprojekts.

Für die Erschließung des Coffee-Projekts entsteht die sogenannte Northern Access Route. Diese Straße verläuft nach Angaben des Unternehmens auf 20 Kilometern quer durch das Ballarat-Grundstück und verbessert damit die Zugänglichkeit für künftige Explorationsarbeiten. Beiderseits der Trasse verfolgt Stakeholder zwei Schwerpunkte: die Skye Gold Zone und die Loki Copper Zone, die rund acht Kilometer voneinander entfernt liegen.

Probenahme und Laborverfahren

Der Bohrkern wurde in Dawson im Yukon protokolliert, fotografiert und in Meterabschnitten beprobt. Die Vorbereitung erfolgte im Labor von Bureau Veritas in Whitehorse, die Analyse in Vancouver: Platin, Palladium und Gold per 30-Gramm-Brandprobe mit ICP-ES-Abschluss, Kupfer, Nickel und Kobalt über Königswasseraufschluss mit ICP-ES/MS. Das Labor ist nach ISO/IEC 17025 akkreditiert und vom Unternehmen unabhängig. Stakeholder setzt eigenen Angaben zufolge zertifizierte Referenzmaterialien, Blindproben und Duplikate in den Probenstrom ein.

Zweites Standbein in Brasilien

Neben der Exploration erzielt das Unternehmen laufende Einnahmen über die brasilianische Tochtergesellschaft Mineração VMC Ltda., die aus vier eigenständigen Steinbrüchen Ziersteine produziert und vermarktet.

An der Börse Frankfurt notierte die Aktie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Mitteilung am 19. August 2026 um 8:01 Uhr 1,01 Prozent schwächer bei 0,985 Euro.

Quelle: Nachrichten Ticker - Kategorie: Pressemitteilungen - www.wallstreet-online.de

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