Der Ölpreis und die Microsoft-Aktie sind am 2. November gemeinsam deutlich gefallen. Brent, die internationale Referenzsorte für Rohöl, schloss bei 103,71 Dollar je Barrel, nach 110,85 Dollar am Vortag. Das ist ein Minus von 6,44 Prozent. Microsoft, der US-Softwarekonzern, ging mit 507,12 Dollar aus dem Handel, nach 521,91 Dollar am vorangegangenen Handelstag, ein Minus von 2,83 Prozent.
Für beide ist das ein seltener Tag. Brent verzeichnete den größten Tagesverlust seit dem 6. Mai 2026. Üblich ist beim Ölpreis eine Tagesbewegung von 1,07 Prozent; schon ein Ausschlag von 3,53 Prozent gehört zu den stärksten zehn Prozent aller Handelstage seit 2018.
Bei Microsoft war es der größte Tagesverlust seit dem 17. August 2026. Die Aktie bewegt sich an einem typischen Tag um 0,82 Prozent. Ab 2,55 Prozent zählt ein Tag zu den stärksten zehn Prozent seit 2005, die Schwelle wurde diesmal überschritten.
Dass ein Rohstoff und ein Technologiekonzern am selben Tag zu ihren größten Bewegungen gehören, ist das Bemerkenswerte an diesem Handelstag: Beide verloren so viel, wie es in ihrer eigenen Geschichte nur an jedem zehnten Tag oder seltener vorkommt.

